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Etagen-Wohnung, Maisonette und Souterrain - die Unterschiede leicht erklärt

Inserate in der Zeitung oder Makler-Exposés haben meist nur ein Ziel: Mietwohnungen möglichst attraktiv darzustellen. Da ist dann von einer Etagen-, Souterrain- oder einer Maisonette-Wohnung die Rede. Was bedeuten diese Fachbegriffe eigentlich und was verraten sie über den Mietpreis?

Eine Treppe verbindet mehrere Etagen.
Eine Treppe verbindet mehrere Etagen. © Rainer_Sturm / Pixelio

Leben auf mehreren Etagen

  • Die Etagen-Wohnung wird sehr oft mit der Maisonettewohnung verwechselt. Unter Maisonette versteht man einen Wohntyp, der sich auf mindestens zwei Stockwerken erstreckt. Diese liegen innerhalb eines Wohnhauses und bestehen aus einem unteren und oberen Geschoss.
  • Bildet das obere Geschoss gleichzeitig das Dachgeschoss, spricht man auch von einer Mansarde.
  • Typisch für die Maisonette ist, dass zwei Treppen vorhanden sind. Eine öffentliche liegt im Mehrfamilienhaus und kann von allen Mietern des Hauses benutzt werden. Die andere liegt innerhalb der Wohnung, manchmal in einem extra Raum, sehr oft mitten im Zimmer oder an der Wand.
  • Maisonette-Wohnungen sind eher teurer in der Anmietung, obwohl sie aufgrund der Treppe einen erhöhten Platz- und Energiebedarf aufweisen.

Wohnung auf einer Ebene

  • Eine Etagen-Wohnung befindet sich auf einem Stockwerk. Sie haben eine Wohnung, die sich auf dem gesamten Stockwerk erstreckt oder müssen die Etage mit anderen Mietern teilen.
  • Diese Wohntypen haben einen eher negativen Beigeschmack, weil man mit ihnen Plattenbauten mit vielen aneinandergrenzenden Häusern sowie anonymes Wohnen verbindet.
  • Befindet sich das zukünftige Heim im Tiefparterre, bezeichnet man es als Souterrain. Tiefparterre ist gleichbedeutend mit Unter- oder Kellergeschoss; die Wohnung liegt ganz oder nur teilweise unter der Erdoberfläche.
  • Im ungünstigsten Fall haben Sie keinerlei Fenster, sodass Souterrainwohnungen eher dunkel sind. Daher sind sie auch eher günstiger in der Anmietung.
  • Weitere Nachteile sind hohe Geräuschpegel sowie in der Nähe liegende Kellerräume, die mitunter schlechte Gerüche mit sich bringen.
  • Daneben kennt der Makler das Loft, offene Räume, die nicht durch Wände abgegrenzt sind. Meist befinden sich mehrere Funktionen wie Wohnen, Schlafen und Kochen in einem einzigen Raum.
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