Was Sie benötigen:
  • Fahrtenbuch
  • Rechnungen
  • Steuertabelle

Erstellen einer Auslöse-Tabelle zur Steuererklärung

  • Prüfen Sie zunächst, welche Form an Aufwendungen Ihr Arbeitgeber Ihnen vergütet hat. Zur Auslöse zählen Verpflegungsgelder, Fahrtkosten, Übernachtungen und Reisenebenkosten.
  • Erst ab festgesetzten Höchstgrenzen müssen Sie eine Auslöse-Tabelle in der Steuererklärung angeben. Fragen Sie beim Steuerberater oder direkt beim Finanzamt nach dem jeweils gültigen Betrag.
  • Der Verpflegungsmehraufwand staffelt sich in eine mindestens 8-stündige Abwesenheit, 9-14 Stunden und 15-24 Stunden.
  • Fahrtkosten werden ab dem ersten Kilometer gezahlt. Diese Neuregelung gilt rückwirkend ab 2007. Sie erhalten einen Pauschalbetrag für jeden gefahrenen Kilometer mit Ihrem privaten Fahrzeug und einen geringen Mehrbetrag für die Mitnahme von Personen. Geben Sie in der Auslöse-Tabelle die Kilometer nach Monaten an, falls die Fahrtkosten sehr unterschiedlich entstehen. Schwankt der Tagesstand, führen Sie ein Fahrtenbuch für den Nachweis einzelner Einsätze.
  • Sind Sie länger als 24 Stunden vom Firmensitz oder Wohnort abwesend, erhalten Sie eine Übernachtungspauschale. Nehmen Sie für Dienstreisen keine privaten Unterkünfte in Anspruch. Oft zahlen Firmen diese Kosten nicht. Auch bei der Einkommenssteuererklärung können Sie einen solchen Betrag nicht mehr steuerlich in einer Auslöse-Tabelle absetzen.
  • Bestehen Sie im Hotel oder der Pension darauf, dass die Übernachtungs- und Frühstückskosten getrennt in der Rechnung aufgeführt werden. Nur bis zu einem bestimmten Betrag können Sie Kosten für Mahlzeiten in der Auslöse-Tabelle steuerlich angeben. Fehlt die Aufschlüsselung der Beträge, lehnt das Finanzamt die komplette Rechnung ab.

Überschreitet die Auslöse in einem Kalendermonat eine Höchstgrenze, geben Sie jeden Erstattungsbetrag einzeln in der Tabelle zur Steuererklärung an. Wie hoch für die einzelnen Auslösearten der Pauschalbetrag ist, erfahren Sie beim Finanzamt oder bei jedem Steuerberater.