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Elektrische Garagentorantriebe nachölen - so geht's

Elektrische Garagentorantriebe sparen Zeit und sind bequem. In der Regel funktionieren sie über lange Zeit problemlos und der Wartungsbedarf ist gering. Doch ein wenig Pflege ist auch hier erforderlich. Eventuell auftretende Probleme hängen oft mit der sich im Laufe der Zeit einstellenden Schwergängigkeit zusammen. Auch kann es zu unangenehmen Quietschgeräuschen kommen. Durch gelegentliches Nachölen kann dies vermieden bzw. behoben werden. Wenn man weiß, wie man am besten vorgeht, ist dies recht einfach zu bewerkstelligen.

Garagentorantriebe sollten gelegentlich geschmiert werden
Garagentorantriebe sollten gelegentlich geschmiert werden

So schmieren Sie elektrische Garagentorantriebe

  1. Besorgen Sie ein gutes Sprühfett für hoch beanspruchte Teile aus dem Baumarkt oder einem entsprechenden Fachgeschäft.
  2. Reinigen Sie vor dem Nachfetten alle beweglichen Teile des elektrischen Garagentorantriebs grob. Bei starker Verschmutzung nehmen Sie hierzu einen Sprühreiniger aus dem Fachhandel.
  3. Räumen Sie die Garage soweit frei, dass Sie problemlos an alle Teile der Anlage gelangen können, und stellen Sie eine Steigleiter und Lappen oder Reinigungstücher aus Papier bereit.
  4. Entfernen Sie die Haube des Antriebs, um an alle beweglichen Teile zu kommen, denn in der Regel wird dies erforderlich sein. Hierzu müssen bei den meisten Modellen nicht mehr als zwei bis vier Schrauben an den Seiten der Haube mit einem Schraubendreher etwas gelöst werden. Die Kappe kann dann einfach nach unten abgezogen werden.
  5. Beginnen Sie damit, die untersten Teile zu schmieren und arbeiten Sie sich langsam nach oben durch. Hierzu wird das Röhrchen der Sprühdose direkt an die zu fettenden Gelenkverbindungen des Garagentorantriebs gehalten und nur kurz auf den Druckknopf gedrückt. Bei größeren Gelenken ist es ratsam, dies von mindestens zwei Seiten zu machen, um das Fett besser und gleichmäßig zu verteilen.
  6. Wischen Sie überschüssiges Fett mit einem Lappen ab.
  7. Decken Sie nun die elektronischen Bauteile der automatischen Türöffneranlage vorsichtig ab, denn es darf beim Sprühen kein Fett dorthin gelangen.
  8. Bei elektrischen Öffnungsmechanismen mit Spindelantrieb setzen Sie einige Sprühstöße entlang der Gewindestange.
  9. Fetten Sie bei Garagentorantrieben mit Seilzug die beweglichen Teile an der Aufwickelspule.
  10. Fetten Sie die beweglichen Teile am Motorkopf, da hier eine häufige Quelle für Quietschgeräusche liegt. Gehen sie dabei sehr sparsam mit dem Schmiermittel um.
  11. Betätigen Sie mehrmals den elektrischen Garagentorantrieb, um das Fett durch die Bewegung gut zu verteilen. So kann sich ein Schmierfilm bilden.
  12. Sollte jetzt noch ein Quietschen auftreten, versuchen Sie den Ursprung zu lokalisieren und fetten dort nach.
  13. Entfernen Sie noch einmal überschüssiges Fett.
  14. Setzen Sie die Abdeckkappe wieder auf und ziehen Sie die Halteschrauben wieder an. 

Automatische Öffnungsmechanismen regelmäßig pflegen

  • Wenn Sie die Schmierung von Zeit zu Zeit wiederholen, wird Ihr Garagentorantrieb dauerhaft leichtgängig und geräuscharm arbeiten.
  • Mit der Verwendung von gutem Markenfett stellen Sie sicher, dass das Schmieren nicht zu oft wiederholt werden muss und auch in kälteren Wintern eine ausreichende Schmierung gewährt ist. Dieses ist Öl vorzuziehen, da es eine besonders gute Haftung, eine hohe Lebensdauer, Temperaturstabilität und korrosionsschützende Wirkung hat.
  • Sprühfett steht unter Druck und kann daher über ein an der Düse hängendes Röhrchen punktgenau aufgebracht werden. Dieser Schmierfilm dringt selbst in engste Zwischenräume ein. Da es stärker den zu schmierenden Teilen anhaftet, tropft es auch weniger bei Verwendung an höher liegenden Stellen.
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