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Einen Meisenbrutkasten selber bauen

In der Regel benötigten Meisen nicht unbedingt einen Meisenbrutkasten um ihre Kinder auf die Welt zu bringen und sicher groß, zu ziehen. Leider nimmt der natürliche Lebensraum der Vögel immer mehr ab, dies hat mit der Abholzung von Wäldern und der hohen Bebauungsquote zu tun. Wenn Sie ein Herz für Vögel haben, und feststellen, das die Meisen bei Ihnen keinen Platz zum Nisten finden, dann sollten Sie einen Meisenbrutkasten bauen und den Vögeln helfen.

Brutkastenbau für die Meisen.
Brutkastenbau für die Meisen. © Siegfried Fries / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Massives Holz mit einer Brettstärke ab 20 Milimeter
  • Stichsäge
  • Bohrer
  • Lochsäge wenn vorhanden
  • Hammer
  • Nägel
  • Scharniere

Bauen Sie den Meisenbrutkasten

  1. Zuerst sollten Sie alle nötigen Teile auf dem Holz vorzeichnen.
  2. Für den Meisenbrutkasten benötigen Sie ein Boden, eine Rückwand, eine Vorderwand, zwei Seitenwände und ein Dach.
  3. Zeichnen Sie den Boden mit den Maßen 14 x 16 Zentimeter, das Dach 20 x 24 Zentimeter, die Rückwand 14 x 29 Zentimeter, die Vorderwand mit 14 x 27 Zentimeter und die Seitenteile mit 29 x 20 Zentimeter auf das Holz.
  4. Jetzt können Sie die Teile für den Meisenbrutkasten mit einer Stichsäge vorsichtig aussägen. Sägen Sie die Seitenwände etwas schräg ab, damit sich kein Wasser auf dem Dach sammelt. Wasser kann Schimmel herbeiführen. Denken Sie hierbei an die Sicherheitsschutzvorkehrungen.
  5. Damit die Feuchtigkeit in dem Kasten abfließen kann, sollten Sie Löcher in den Boden bohren.
  6. Nutzen Sie hierfür die Bohrmaschine und einen Bohrer von 8 Millimeter Größe.
  7. In die Vorderwand sollten Sie nun ein Flugloch bohren. Dieses können Sie mit einer Lochsäge aussägen. Der Durchmesser sollte 34 Millimeter betragen.
  8. Sie können das Flugloch des Meisenbrutkastens auch mit der Stichsäge aussägen.
  9. Das Loch sollte so groß sein, dass die Meisen unbeschwert hinein und auch wieder hinausfliegen können, dennoch muss die Öffnung die Vögel auch vor Feinden schützen.
  10. Bearbeiten Sie alle Teile mit einer Raspel. Sie können das Holz etwas aufrauen, indem Sie einfach in die entgegengesetzte Richtung des Holzes raspeln. Somit können die Vögel sich besser an dem Holz festhalten.
  11. Jetzt können Sie die den Boden und die Seitenwände miteinander verbinden.
  12. Setzen Sie nun die Vorderwand zwischen die Seitenwände ein. 
  13. Das Dach des Kastens sollten Sie mit Scharnieren anbringen, damit es sich einfach öffnen lässt.
  14. Um den Nistkasten gegen Feuchtigkeit zu schützen, können Sie diesen mit einem Ökolack anstreichen.

Bringen Sie den Meisenbrutkasten an

Nun haben Sie den Meisenbrutkasten gebaut. Jetzt sollte Sie ihn auch gleich an einem Baum anbringen.

  1. Achten Sie drauf, das Flugloch nach Südosten auszurichten.
  2. Hängen Sie den Meisenbrutkasten so hoch, dass er Schutz vor Feinden bietet.
  3. Der Kasten sollte dennoch für Sie erreichbar sein, denn er muss einmal im Jahr gereinigt werden.Dies sollten Sie zwischen September und Oktober tun, denn dann ist die Brutzeit vorbei.
  4. Beobachten Sie das der Kasten im Winter von den Meisen genutzt wird, sollten Sie die Reinigung im Februar durchführen.
  5. Hängen Sie den Meisenbrutkasten im Herbst auf, so kann er dann schon als Schlafstätte genutzt werden.
  6. Ein Regen geschützter Platz für den Meisenbrutkasten wäre sehr sinnvoll.
  7. Um den Kasten vor Katzen zu schützen, sollten Sie ihn frei hängend am Baum anbringen, dennoch sollte er bei Wind nicht an den Baumstamm schlagen können. Das würde die Meisenbabys sehr erschrecken.

Beginnen Sie im frühen Herbst die Vögel mit Vogelfutter zu füttern. Sie werden den gesamten Herbst und Winter von Vögeln besucht werden und tragen somit einen Teil zum Vogelschutz bei. Sie können natürlich mehrere Meisenbrutkästen für Ihren Garten bauen.

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