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Ein Katana kaufen - das sollten Sie beim Kauf beachten

Ein japanisches Katana gilt für viele Menschen als Inbegriff der Schwertschmiedekunst. Aus diesem Grund hat das Schwert auch in Europa zahlreiche Fans. Was die Fähigkeiten der Waffen angeht, so liegen hier Realität und Mythos eng beieinander. Wenn auch Sie sich ein Katana kaufen wollen, sollten Sie einige Dinge beachten, um sicherzugehen, dass Sie Ihr Geld sinnvoll ausgeben, und nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Ein Katana gilt als Vollendung der Schwertschmiedekunst.
Ein Katana gilt als Vollendung der Schwertschmiedekunst.

Was Sie benötigen:

  • Ihren Personalausweis

Samuraischwerter können Sie in allen Preisklassen kaufen

  • Wenn Sie ein Katana kaufen wollen, so werden Sie feststellen, dass zum Teil gewaltige Preisunterschiede zwischen den Schwertern bestehen. Während es industriell gefertigte Massenware für um die 100 € gibt, existieren auch Schwerter, die nahezu unbezahlbar sind. Die Unterschiede bei den Preisen kommen in erster Linie durch Material, Fertigung und Alter zustande. Generell gilt, je mehr Sie ausgeben, desto mehr Energie wurde in die Herstellung des Schwertes investiert.
  • Bevor Sie viel Geld für ein Schwert ausgeben, sollten Sie sich überlegen, wofür Sie es eigentlich verwenden wollen. Der Anwendungsspielraum großer Klingen ist im Alltag eher eingeschränkt und zum bloßen an die Wand hängen ist so ein Schwert unter Umständen zu teuer. Lassen Sie sich also nicht nur von Ihrer Faszination führen, sondern hinterfragen Sie Ihre Anschaffung auch.
  • Wollen Sie sich ein teures Schwert kaufen, sollten Sie auf ein Echtheitszertifikat Wert legen. Wenn Sie das Katana irgendwann weiterverkaufen wollen, hilft Ihnen dieses dabei, einen Käufer zu finden.
  • Gerade Billigware sollten Sie nicht für Schaukämpfe oder anspruchsvolle Schnitttests verwenden. Die Gefahr ist groß, dass die Klinge dabei Schaden nimmt oder gar bricht, was für alle Umherstehenden ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellt.

Beim Katana gibt es rechtliche Einschränkungen

  • Sie brauchen weder für den Kauf noch für den Besitz oder den (gesicherten) Transport des Katanas irgendwelche Sondergenehmigungen wie einen Waffenschein. Allerdings müssen Sie, wenn Sie mit der Waffe im Gepäck angehalten werden, gegebenenfalls nachweisen, dass Sie mit dem Schwert auf dem Weg zum Iaido-Training sind und es deshalb ein berechtigtes Interesse gibt, die Waffe mit sich zu führen.
  • Der Verkauf von Samuraischwertern ist in Deutschland an Personen erlaubt, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Schwert geschliffen ist oder nicht.
  • Es ist auch möglich, Katanas aus Japan auszuführen. Wenn Sie das vorhaben, sollten Sie sich allerdings auf Papierkrieg und Behördengänge vorbereiten - allerdings auf japanischer Seite.
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