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EEG-Untersuchung - so bereiten Sie sich darauf vor

Eine EEG-Untersuchung misst die Hirnströme und kann Aufschluss darüber geben, ob Sie an zerebralen Krampfanfällen leiden oder eine andere Erkrankung des Gehirns haben.

Ein EEG gibt Aufschluss über die Gehirntätigkeit.
Ein EEG gibt Aufschluss über die Gehirntätigkeit.

Mit einer EEG-Untersuchung kann der Arzt die Gehirnströme sehen und anhand dessen Erkrankungen des Gehirns erkennen. Wie der Arzt die Untersuchung durchführen möchte und wie Sie sich vorbereiten müssen, wird er Ihnen vor dem Termin mitteilen.

So wird ein EEG gemacht

  • Bei der EEG-Untersuchung wird der Arzt Ihnen eine Gummikappe auf den Kopf setzen. Diese wird mit Elektroden versehen, die auf dem Kopf aufliegen. Die Mütze ist etwas eng, das muss aber so sein, damit das EEG die Gehirnströme richtig messen kann.
  • Sie müssen bei einem normalen EEG ruhig lieben bleiben. Das nennt der Arzt auch Ruhe-EEG. Es gibt aber auch ein Schlaf-EEG oder eines unter Belastung. Anhand dieser verschiedenen EEGs sieht der Arzt, wie die Tätigkeit des Gehirns sich in verschiedenen Situationen verhält.
  • Die Untersuchung dauert etwa 30 Minuten. Das Verkabeln nimmt zusätzlich etwa 15 Minuten in Anspruch.

Das ist vor der Untersuchung zu beachten

  • Waschen Sie sich vor der Untersuchung nicht die Haare. Auf ungewaschenen Haaren können die Elektroden besser angelegt werden.
  • Fragen Sie den Arzt, welches EEG er machen möchte. Es kann sein, dass Sie übernächtigt kommen sollen oder ausgeruht. 
  • Will der Arzt ein Schlaf-EEG machen, kann es sein, dass Sie in ein Schlaflabor gehen müssen und dort übernachten müssen.
  • Ihre Tabletten, sofern Sie welche nehmen, sollten Sie vor dem EEG nicht einnehmen. Gerade Tabletten gegen Anfallsleiden bremsen die Gehirntätigkeit aus und das EEG wäre nicht aussagekräftig.

Eine EEG-Untersuchung tut nicht weh, sie nimmt aber etwas Zeit in Anspruch und bedarf manchmal einer Vorbereitung. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Arzt aufklären.

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