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Die liegende Acht - das Zeichen und seine Bedeutung

Die liegende Acht ist ein verbreitetes Zeichen, das zumeist die Unendlichkeit symbolisieren soll. Besonders in der Mathematik findet es häufig Anwendung. Zu diesem Zeichen gibt es viele interessante Fakten.

Das Zeichen der liegenden Acht hat mehrere Bedeutungen.
Das Zeichen der liegenden Acht hat mehrere Bedeutungen.

Die liegende Acht

  • Die liegende Acht sieht genauso aus, wie es sich anhört - wie eine umgekippte Acht, die auf dem Boden liegt. Alternativ könnte man sagen, es ist eine um 90° nach links oder rechts verdrehte Acht.
  • Um dieses Zeichen zu kreieren, müssen Sie einfach nur zwei entgegengesetzte Wellen zeichnen. Oder Sie drehen das Arbeitsblatt um 90° und zeichnen dann eine ganz normale Acht.
  • Das Zeichen findet besonders häufige Verwendung in der Mathematik und der Physik. John Wallis führte 1655 das Symbol als Bezeichnung für eine unendliche, abstrakte Größe ein.
  • Auch im Alten Rom fand die liegende Acht schon Anwendung. Hier repräsentierte sie die Zahl 1000.

Weitere Interpretationen des Zeichens

  • Sie werden bei näherer Betrachtung des Zeichens feststellen, dass das Symbol in der Mathematik auf verschiedene Weisen genutzt wird. In der Analysis zum Beispiel bedeutet das Zeichen, dass eine Folge reeller Zahlen über sämtliche Grenzen hinweg groß wird. Diese Folge hat also kein Ende und ist deshalb unendlich groß.
  • Auch wird das Zeichen in der Mathematik genutzt, um bei der Rechnung mit Grenzwerten verschiedene Operationen durchzuführen.
  • Manchmal wird die liegende Acht auch dazu genutzt, um etwas Absolutes zu kennzeichnen. Hier wird interpretiert, dass das Zeichen in sich abgeschlossen ist und das Absolute deshalb repräsentiert.
  • In der Lehre der Energien des Körpers können Sie das Zeichen ebenfalls finden. Hier ist es ein grundlegendes Muster der Körperenergien. Es hat zwei Bedeutungen. Zum einen repräsentiert es die Verbindung der beiden Gehirnhälften. Energien gehen von einer Hälfte in die andere und wieder zurück.
  • Außerdem soll es den immerwährenden Wechsel zwischen innerer und äußerer Welt darstellen.
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