Was Sie benötigen:
  • Die Berechnung von Erschließungskosten

Es ist oftmals so, dass ein Grundstück erworben wird, das entweder schon im Bebauungsplan angegeben ist, oder aber in der Zukunft dort zu finden sein wird. Dann kommt das Thema Erschließungskosten auf Sie zu. Aber vielleicht wollen Sie selbst bauen und haben sich deshalb ein solches Grundstück gekauft, das aber noch erschlossen werden muss.

So können Sie Erschließungskosten berechnen

  • Zuerst sollten Sie wissen, wie sich diese Erschließungskosten überhaupt zusammensetzen,. Es handelt sich hierbei um die Kosten für die Anbindung an Elektrizität, Telekommunikation und eventuell Gasanschluß, sowie die Versorgung mit Wasser und die Abwasserbeseitigung. Auch die Strassenanbindung gehört in diese Berechnung mit dazu.
  • Sie haben hier dann zwei Möglichkeiten. Erstens müssen Sie in der Regel natürlich die Erschließungkosten für Ihr Grundstück mittragen. Zweitens haben Sie die Möglichkeit, nur die Erschließungskosten bis zu Ihrer Grunsdstücksgrenze zu übernehmen. Dies kommt aber immer nur dann vor, wenn Sie zum Beispiel erst sehr viel später den Wunsch haben zu bauen oder das Grundstück zu verkaufen. Dann können Sie die Versorgung bis auf Ihr Grundstück nachträglich installieren lassen.
  • Die Erschließungskosten sind zum größten Teil vom Grundstückseigentümer zu bezahlen. Nur ein kleiner Teil wird von der Kommune übernommen.
  • Da hier die Preise für die Erschließung von Kommune zu Kommune unterschiedlich sind und es ebenfalls auf die Lage eines solchen Grundstücks ankommt, kann hier keine genaue Kostenhöhe genannt werden. Es gibt allerdings eine allgemeine Kostenschätzung die sich dahin bewegt, dass für ein Grundstück von 400qm bis 500 qm von Erschließungskosten in Höhe von zirka 20.000 Euro ausgegangen werden kann.