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Den Milchtritt bei Katzen erkennen und richtig deuten

Als angeborenes Verhalten ist der Milchtritt sehr häufig bei Katzenbabys zu beobachten. Es gibt aber auch ältere Katzen, die den Milchtritt noch immer machen, obwohl sie ihn als angeborenen Trieb eigentlich gar nicht mehr brauchen.

Oft machen Katzenbabys den Milchtritt.
Oft machen Katzenbabys den Milchtritt.

Wenn Sie selbst Katzen haben, oder sogar gerade einen Wurf junger Kätzchen bei sich haben, dann können Sie den Milchtritt ganz oft beobachten.

Den Milchtritt bei einer Katze erkennen

  • Eigentlich ist der Milchtritt nichts Besonderes, denn es ist ein den Katzen angeborenes Verhalten. Trotzdem macht den Milchtritt nicht jede Katze, da manche Tiere nie die Möglichkeit hatten, wie andere Katzenbabys bei dem Muttertier aufzuwachsen.
  • Beim Milchtritt nutzt die Katze nur dir vorderen Pfoten und tritt mit diesen abwechselnd auf der Stelle. So machen das die Katzenbabys bei der Mutterkatze, wenn sie an der Zitze liegen und dort Milch trinken. Aber auch eine erwachsene Katze kann den Milchtritt machen, wenn sie sich besonders wohl und geborgen fühlt. Meist wird die Katze dazu veranlasst, wenn sie auf einem besonders weichen und flauschigem Untergrund sitzt.

Wenn die Katze bei Ihnen den Milchtritt zeigt

  • Die Katze tritt dann abwechselnd mit den Vorderpfoten immer auf der gleichen Stelle. Viele Tiere schließen dabei sogar die Augen und fangen an zu schnurren. Auch wenn Ihre Katze zu Ihnen schmusen kommt, kann es passieren, dass das Tier plötzlich zu treteln anfängt, und bei Ihnen mit den Vorderpfoten auf dem Körper stampft.
  • Der Milchtritt tut in der Regel nicht weh, denn die Katze tretelt sehr vorsichtig. Das Tier zeigt Ihnen auf diese Art, dass es sich gerade in diesem Moment sehr wohl und geborgen bei Ihnen fühlt. Ähnlich, wie als Katzenbabys an der Zitze der Mutter, nuckeln viele erwachsene Katzen dann an einem T-Shirt oder einem Pullover.
  • Wenn Ihnen der Milchtritt wehtut, dann sollten Sie der Katze nicht erlauben bei Ihnen zu stampfen, sondern sollten den Katzen ein Kissen oder etwas Ähnliches geben, an dem die Tiere diesen natürlichen Trieb auslassen dürfen. Sobald Sie dann erkennen, dass die Katzen mit den Vorderpfoten zu stampfen beginnen, sollten Sie die Tiere zu diesem besonderen Kissen bringen.

Wenn Katzen keinen Milchtritt machen

  • Wenn Sie bei Ihren Katzen keinen Milchtritt erkennen können, dann müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn nicht jede Katze tut das. Viele Kätzchen, die von einer Handaufzucht stammen und leider niemals an der Säugeleiste liegen konnten, haben diesen natürlichen Urinstinkt verloren und werden daher nicht treteln.
  • Dennoch können Sie vielleicht beobachten, wie die Katzen sanft die Pfoten aufsetzen und die Nase auf ein bestimmtes Stück Stoff drücken. Oft sieht es dann so aus, als würden die Tiere bei dieser Position keine Luft mehr bekommen. Dem ist aber nicht so, denn die Katzen fühlen sich einfach nur sehr wohl und schnurren oder brummen oft auch ganz leise, wenn Sie dann dabei gestreichelt werden.

Es gibt auch Seniorkatzen, die den Milchtritt immer noch mit voller Hingabe an allen möglichen Orten machen und sich einfach rundherum wohl fühlen.

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