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Katzen treten auf der Stelle - Erklärung

Wenn Sie Katzen besitzen, dann ist Ihnen mit Sicherheit nicht nur einmal aufgefallen, dass die Vierbeiner manchmal auf der Stelle treten, was mitunter sehr lustig wirkt. Tatsächlich folgen die Tiere hier einem Instinkt bzw. einer tief verwurzelten Eigenart, für die es mehrere Erklärungsansätze gibt, denn die Wissenschaftler sind sich über den Grund des sogenannten Tretelns nicht einig.

Warum Katzen auf der Stelle treten
Warum Katzen auf der Stelle treten

Warum die Stubentiger auf der Stelle treten

Es gibt verschiedene Erklärungen dafür, dass Katzen von Zeit zu Zeit auf der Stelle treten müssen, was vielleicht auch für Sie bisher ein Rätsel war.

  • Vom Vorgang selbst ist das Treteln auf jeden Fall dem früheren Milchtritt sehr ähnlich, bei dem die Kitten die Pfoten gegen den Bauch der Mutter drücken, um die Milch so besser saugen zu können. Aus diesem Grund werden jedoch erwachsene Vierbeiner nicht mehr treteln.
  • Eine mögliche Erklärung besteht darin, dass der Stubentiger sein Revier markieren möchte. Es gibt nämlich an den Ballen der Pfoten kleine Drüsen, die einen bestimmten Duftstoff absondern, sodass der Vierbeiner dann durch das Treteln seinen Bereich kenntlich machen möchte. Daher ist es auch ein echter Liebesbeweis, wenn der kleine Tiger zum Beispiel auf Ihren Beinen herumtritt, denn damit möchte er quasi sagen, dass Sie ihm gehören.
  • Oftmals wird das Treteln kurz bevor sich die Katzen zum Schlafen oder Ausruhen hinlegen möchten durchgeführt. Dies unterstützt die Theorie, dass der Vorgang auf das ursprüngliche Niedertreten von Gras herrührt, durch welches die frei lebenden Vorfahren ihren Schlafplatz hergerichtet haben.
  • Eine weitere Erklärung beinhaltet, dass die tretelnden Vierbeiner als Kitten zu früh von der Mutter getrennt wurden, also in der Regel noch vor Ende der zehnten Lebenswoche. Da diese Tiere - zumindest der Theorie nach - von der Entwicklung her zurückgeblieben sind, könnte tatsächlich hier der Milchtritt nachgeholt werden.

Weitere markante Eigenarten der Katzen

  • Das Treten auf der Stelle ist keineswegs die einzige Eigenart der Stubentiger, die nach außen hin sichtbar ist. Vielleicht ist Ihnen zum Beispiel schon einmal aufgefallen, dass der kleiner Vierbeiner stets in der Hocke frisst. Normalerweise fressen Samtpfoten nicht im Liegen wie ihre Vorfahren oder im Stehen, wie es bei Hunden oft der Fall ist.
  • Eine weitere Eigenart ist natürlich das bekannte Schnurren. Das Schnurren hat vor allen Dingen zwei mögliche Gründe. Zum einen signalisiert der Stubentiger dadurch meistens, dass er sich wohlfühlt bzw. ihm gerade etwas gefällt. Zum anderen wird mitunter aber auch geschnurrt, wenn Schmerzen vorhanden sind. In dem Fall dient das Schnurren quasi zur Selbstberuhigung.
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