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Decopatch-Möbel - so verschönern Sie einen Küchenstuhl

Für die dekorative Decoupage-Technik müssen Sie weder toll malen können, noch benötigen Sie großes, handwerkliches Geschick. Kleineren Gegenständen - aber auch Möbeln - können Sie im Handumdrehen einen völlig neuen Look verpassen. Decopatch-Produkte werden ähnlich der Servietten-Technik verwendet.

Diesen unscheinbaren Stuhl können Sie mit Decopatch verschönern.
Diesen unscheinbaren Stuhl können Sie mit Decopatch verschönern.

Was Sie benötigen:

  • Decopatch-Papier
  • Paperpatch-Kleber
  • Aquapro-Lack
  • flacher Pinsel
  • Schere (optional)

Ein ausgemusterter, alter Holzstuhl kann möglicherweise durch die Verwandlung mit der Decoupage-Technik zu Ihrem Lieblingsstück werden. Die Technik ist einfach und unkompliziert, sodass Sie sich im Handumdrehen über den neuen Look des Möbelstücks freuen können.

Die Vorteile von Decopatch-Papier

  • Während bei der Serviettentechnik öfter mal das Problem auftauchen kann, dass die dünne Serviettenschicht reißt, ist Decopatch-Papier unkompliziert in der Verarbeitung. Es ist widerstandsfähig aber nicht starr und lässt sich deshalb völlig problemlos auch auf strukturierten oder unebenen Oberflächen anbringen.
  • Decopatch-Papier ist nicht ganz billig, sodass Sie sich vielleicht fragen, ob Sie möglicherweise auch normales Geschenkpapier verwenden können. Normales Papier eignet sich jedoch nur für ebene Flächen oder exakt rechtwinklige Kanten, denn auf Rundungen oder gar rauen Oberflächen haftet Geschenkpapier nicht ausreichend.
  • Zudem kann es passieren, dass Kleber oder Lack die Oberfläche von Geschenkpapier aufrauen oder gar die Farbe anlösen. Decopatch-Papiere hingegen sind mit einer speziellen Beschichtung versehen, welche dies verhindert.
  • Für das Bekleben eines Gebrauchsgegenstands oder eines Möbelstücks sollten Sie deshalb besser ein paar Euro mehr investieren und Decopatch-Papier verwenden.

So bekommen Möbel einen neuen Look

  1. Reißen oder schneiden Sie das Bastelpapier in kleine Stücke.
  2. Bestreichen Sie eine kleine Fläche des Stuhls mit dem Kleber und legen Sie das Papier darauf. Dann drücken Sie es mithilfe des Pinsels auf der Oberfläche glatt. Ziehen Sie den Pinsel dabei von innen nach außen, sodass Sie den Papierschnipsel dabei nicht wieder hochheben. Im Zweifel nehmen Sie nochmals etwas Kleber mit dem Pinsel auf.
  3. Dann bestreichen Sie ein kleines Stück der angrenzenden Möbelfläche mit Leim und kleben auf die gleiche Weise das nächste Papier-Stück auf. Achten Sie darauf, dass die Schnipsel leicht überlappen, sodass von der Stuhloberfläche nichts mehr zu sehen ist.
  4. Wenn Sie den kompletten Stuhl beklebt haben, lassen Sie den Leim gut trocknen.
  5. Um die beklebte Oberfläche zu schützen, lackieren Sie sie anschließend mit dem Klarlack. Stärker beanspruchte Gegenstände oder Möbelstücke sollten Sie mit zwei Lackschichten überziehen. Widmen Sie deshalb der Sitzfläche und der Rückenlehne Ihres Stuhls beim Lackieren besondere Aufmerksamkeit.
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