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Blind werden - so erkennen sie es beim Hund

Das Erblinden ist eine Phase, die meistens schleichend und über einen längeren Zeitraum vonstattengeht. Oft können Sie gar nicht bemerken, dass Ihre Hunde blind werden, denn die fehlende Sehkraft kann sehr gut ausgeglichen werden.

Viele Hunde werden im Alter blind.
Viele Hunde werden im Alter blind.

Wenn Ihre Hunde blind werden, dann müssen Sie nicht verzweifeln, denn Sie können die Tiere weiterhin mit viel Liebe und Zuwendung halten.

Wenn Hunde blind werden

  • Da das Augenlicht in der Regel sehr langsam nachlässt, ist es Ihnen oft nicht möglich zu erkennen, dass die Tiere blind werden. Ein schleichender Prozess über Monate oder Jahre, in denen sich Ihr Haustier ebenso langsam an das Erblinden gewöhnt.
  • Verliert der Hund zuerst auf einem Auge seine Sehkraft, dann gleicht er diesen Verlust durch sein gesundes Auge aus. Das Tier bewegt sich also ganz normal, kann sogar laufen, toben und spielen, ohne dass Ihnen etwas Besonderes daran auffällt.

Anzeichen und Hinweise in den Augen

  • Wenn Sie erkennen können, dass sich die Farbe der Augen verändert oder die Pupillen trüb werden, dann kann das ein Anzeichen dafür sein, dass die Hunde blind werden. Die Pupille bekommt eine milchige und trübe Farbe, wobei auch das Auge nicht mehr so klar wie sonst aussieht.
  • Manchmal ist dies auch auf Fotos gut zu erkennen. Bei vielen Fotos leuchten die Augen rot oder grün, wenn der Hund in die Kamera guckt. Ist dieser Lichtreflex nur auf einem Auge zu erkennen, dann sollten Sie eventuell einen Tierarzt um Hilfe bitten. Dieser kann die Augen untersuchen und wird so schnell feststellen, ob der Hund noch gut sehen kann.

Wenn der Hund unsicher wird

  • Wenn das Tier auf beiden Augen kaum noch etwas sehen kann, oder bereits vollkommen blind ist, können Sie Änderungen in seinem Verhalten bemerken, wenn sich sein Umfeld verändert. Zu Hause oder auf seiner alltäglichen Gassirunde kennt sich Ihr Hund aus.
  • Wenn Sie nun aber eine unbekannte Strecke mit dem Tier gehen, dann muss sich der Hund zuerst neu orientieren. Alles, was ihm vertraut war und was ihn sozusagen gelenkt hat, ist nicht mehr da. Dann kann es sein, dass der Hund recht hilflos neben Ihnen steht und nur zögerlich mit Ihnen weitergeht.
  • Auch in den eigenen vier Wänden kann der Hund unsicher werden, wenn das Sofa plötzlich an einem anderen Platz steht, wenn ein Schrank im Weg steht, oder wenn Sie im Flur den großen Läufer entfernt haben.

Der blinde Hund orientiert sich an der ihm bekannten Umgebung und kann sich daher sehr gut mit der Situation abfinden, wenn keine Veränderungen entstehen.

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