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Biographisches Lernen - eine Definition

Biographisches Lernen - was ist die Definition davon und wie kann durch bewusstes lebenslanges Lernen eine Weiterbildung geschehen?

Aus jeder Wahrnehmung und jeder Erfahrung lernen Sie.
Aus jeder Wahrnehmung und jeder Erfahrung lernen Sie.

Definition - Biographisches Lernen

  • Lernen aus der Biographie geschieht automatisch. Je nachdem, was für Erfahrungen in der Kindheit, Jugend und der weiteren Lebensgeschichte gemacht werden, so formen sich die Weltsicht, die Grundüberzeugungen und das Selbstbild.
  • Bestimmte Verhaltensweisen wurden durch biographisches Lernen verstärkt oder gehemmt. Sie haben gelernt, sich oft nach bestimmten Dingen wohler und unwohler zu fühlen und versuchen daher, eher die angenehmen Verhaltensweisen zu wiederholen. Dies geschieht auch dadurch, dass ein Mensch nach einem homöostatischen Gleichgewicht strebt. Dieses ist per Definition dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mensch sich in einen schwebenden Zustand befinden möchte, in dem sowohl der Geist, die Emotionen und der Körper weder unterfordert noch überfordert sind.

Weiterbildung und Steuerung Ihres Lernens

  • Manche Grundüberzeugungen sind maladaptiv, also subjektiv verzerrt und nicht gut auf die Wirklichkeit angepasst bzw. gesundheitsschädlich. Wie entstehen sie und wie können sie korrigiert werden?
  • Wenn nach bestimmtem Verhalten bestimmte Konsequenzen folgen, so wird diese zeitnahe Abfolge als logische Konsequenz des Verhaltens. Diese antizipierte Abfolge wird dann nicht selten zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung: Weil etwas für gegeben gehalten wird, wird es oft auch so passieren. Werden Sie von einem Hund gebissen, bilden Sie Angst vor Hunden aus. Da Hunde jedoch ein feines Gespür für Angst haben und dadurch eher aggressiver werden, macht gerade dieses Gefühl und diese vermeidende Haltung gegenüber Hunden es umso wahrscheinlicher, erneut von einem Hund gebissen zu werden.
  • Um diese Kontingenzen zu durchbrechen, ist eine Weiterbildung der Wahrnehmung Ihrer Grundüberzeugungen notwendig. Schreiben Sie auf, welche unrealistischen Überzeugungen Sie über Ihre Lebensspanne hinweg ausgebildet haben. Überlegen Sie und diskutieren Sie mit Ihrer Familie und Freunden, welche Überzeugungen Ihnen eher bei einer positiven Lebensgestaltung helfen.
  • Es existieren Definitionen von positiven und negativen Überzeugungen. Bevor Sie diese recherchieren, sollten Sie jedoch selbst über Alternativen nachgedacht haben. Was haben Sie gedacht, als es Ihnen besonders gut ging?

Viel Erfolg bei der Weiterbildung Ihres Bewusstseins für biographisches Erleben.

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