Ein Baumtagebuch hat keine feste Form. Wenn Sie Ihren Apfelbaum über längere Zeit beobachten und seine Entwicklung dokumentieren, haben Sie ein Baumtagebuch.

Ideen für ein Baumtagebuch

  • Auf der ersten Seite des Baumtagebuchs stellen Sie den Apfelbaum vor: Was für ein Baum ist es genau? Wie ist der lateinische Name für "Apfelbaum"? Wo steht er? Wie groß ist er? Ist er gleichmäßig gewachsen oder weist sein Wuchs Besonderheiten auf? Wie alt ist er? Beschreiben Sie möglichst genau Rinde, Stamm, Krone, Blätter usw.
  • Fügen Sie dieser Vorstellung ein Bild von Ihrem Apfelbaum bei. Während Sie das Baumtagebuch erstellen, fotografieren Sie ihn immer wieder. So dokumentieren Sie seine Entwicklung auch bildlich.
  • In den folgenden Wochen oder Monaten besuchen Sie den Apfelbaum täglich. Beobachten Sie ihn aufmerksam und schreiben Sie auch kleinste Veränderungen auf.
  • Als Leitlinie kann Ihnen der Jahreszyklus helfen. Dokumentieren Sie im Baumtagebuch, wann Sie die allerersten Anzeichen von Knospen im Frühjahr sehen, wie die Knospen wachsen, wann sie sich öffnen und zu Blättern entfalten. Beachten Sie die farbliche Veränderung der Blätter. Nehmen Sie die Blütenknospen und das Wachstum der Blüten auf. Schreiben Sie über die Veränderung der Blüten und die Entstehung der Äpfel. Beschreiben Sie die Äpfel. Dokumentieren Sie die weitere Verfärbung des Laubs im Herbst und den Verlust der Blätter.
  • Zusätzlich können Sie in Ihr Baumtagebuch aufnehmen, wer oder was in und an dem Apfelbaum lebt. Vielleicht finden Sie eine Flechte, ein Vogelnest, Insekten oder ein Eichhörnchen. 
  • Eine weitere Idee ist, die herabgefallenen Blätter, Blüten und Äpfel mit Bewohnern und Zerfallsprozess zu dokumentieren. Der Apfelbaum ist durch seinen wechselhaften Jahresrhythmus auf jeden Fall eine gute Wahl für ein Baumtagebuch.
  • Außerdem können Sie Fotos machen, wenn Ihr Baum nass ist, in einem besonderen Licht erscheint oder wenn Sie auf ihm sitzen. Flechten Sie lustige oder kreative Ideen in Ihr Baumtagebuch ein.