Was Sie benötigen:
  • Haftgrund
  • Spachtel/ Gummischieber
  • Ausgleichsmasse
  • Atemschutz
  • Besen
  • Bodenschleifmaschine
  • Bohrmaschine
  • Rührquirl

So verarbeiten Sie Ausgleichsmasse richtig

  1. Als ersten Schritt gilt es, die zu glättende Fläche in Ihrer Garage auszumessen, um im Baumarkt schließlich die laut Packungsangabe genau benötigte Ausgleichsmasse mit nach Hause zu nehmen.
  2. Haben Sie das Zubehör erst einmal besorgt, sollten Sie Ihre Garage vorbereite, indem Sie alle Rückstände auf den auszugleichenden Flächen entfernen und sie von Staub und Spinnenweben befreien.
  3. Anschließend muss die Grundierung der auszugleichenden Fläche in Angriff genommen werden- ob das nun die Garagenwände sind oder ob es sich um den Boden handelt. Beachten Sie dabei, dass einige dafür hergestellte Mittel erst einmal mit Wasser verdünnt werden müssen, bevor Sie sie verwenden können. Für die Verdünnung ist es ratsam, möglichst genau das auf der Packung angegebene Verhältnis zu beachten.
  4. In jedem Falle wird die Grundierung schließlich recht großflächig in einzelnen Abschnitten auf die zu bearbeitende Fläche gegeben, um dann am besten mit einem Besen über den gesamten Grund verteilt und eingearbeitet werden zu können. Am besten verwenden Sie für diese Arbeit eine Atemmaske, sichern ausreichende Belüftung des betroffenen Raumes, da die zu verarbeitenden Materialien nicht sehr gesundheitsverträglich sind. Die Trocknungszeit für die Grundierung sollte mindestens 2 Stunden betragen
  5. Die Ausgleichsmasse selbst muss zum Verarbeiten zuerst mit einer Bohrmaschine und einem Rührquirl mit Wasser angerührt werden. Je nachdem, wie groß die auszugleichende Fläche ist, sollten Sie gegebenenfalls eilig hintereinander größere Mengen der Masse mischen, um sie ohne Verzögerung ausgießen zu können und sie so schnell wie möglich mit einem Gummischieber möglichst gleichmäßig zu verteilen, damit sie nicht an unvorhergesehenen Stellen auftrocknen kann. Auch das Einarbeiten mithilfe einem kreisend geführten Spachtel kann vollzogen werden. Zudem sollten Sie darauf achten, die Masse nicht handdick aufzutragen, weil Sie sonst Gefahr laufen, dass sie wieder aufplatzt.
  6. Sobald die bearbeitete Fläche uneben ist, wird die Ausgleichsmasse sich wie von selbst an der tiefsten Stelle sammeln, sodass der von Ihnen angestrebte, ebene Untergrund im Grunde von vorneherein gesichert ist, solange Sie Ihr Augenmerk nach dem Auftragen der Masse noch einmal explizit auf die Sammelstellen richten. Schließlich lassen Sie die bearbeiteten Stellen mindestens einen vollen Tag durchtrocknen.
  7. Erst dann kann zur Endbearbeitung übergegangen werden. Schleifen Sie die Stellen noch einmal mit der Bodenschleifmaschine und stellen Sie so sicher, dass mögliche Verfließungen, die das Spachteln verursacht haben könnte, geglättet werden.

Wenn Sie dann noch gründlich abkehren oder sogar absaugen, sollte das Ergebnis nahezu perfekt sein und Ihre Garage müsste im Grunde mehr hermachen als je zuvor.