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Aufbau einer Dampfmaschine

Auch wenn sie für viele Zwecke bereits veraltet erscheint, ist die Dampfmaschine noch immer in vielen Betrieben wesentlicher Bestandteil, denn sie bringt auch Vorteile mit sich. Ihre Funktionsweise basiert auf einem relativ schlichten Aufbau.

Detaillierter Blick auf eine Dampfmaschine
Detaillierter Blick auf eine Dampfmaschine

Allgemeines zur Dampfmaschine

  • Das Wort "Dampfmaschine" ist eigentlich nur ein Oberbegriff für Maschinen, deren Funktion auf einem ähnlichen Prinzip basiert. Meist ist von der "Kolben-Wärmekraftmaschine" die Rede, wenn man Dampfmaschine sagt.
  • "Wärmekraft" ist dabei das entscheidende Stichwort, denn die Maschine nutzt Wärme, um daraus Energie zu machen. Gegenüber moderneren Methoden hat das inzwischen einige Vor-, aber auch Nachteile.
  • Ein allgemeiner Irrtum geht davon aus, dass James Watt der Erfinder der Kolben-Wärmekraftmaschine ist, doch das Gerät ist noch etwas älter. Das erste Modell stammt aus dem Jahre 1712 und ist ein Werk von Thomas Newcomen.

Der Aufbau verständlich erklärt

Der detaillierte Aufbau und die verwendeten Materialien können sich zwar bei verschiedenen Modellen unterscheiden, doch zunächst einmal besitzt jede Dampfmaschine einen Kessel.

  1. Dieser Kessel muss an eine Heizquelle angeschlossen sein. Wird dann Wasser in den Kessel gegeben, so kann dieses erhitzt werden, bis es siedet.
  2. Durch das Sieden wird das Wasser zu Wasserdampf und dieser kann sich im Kessel ausbreiten. So entsteht nach einiger Zeit hoher Druck.
  3. Der Dampf verbleibt jedoch nicht dort, denn der Kessel besitzt einen Schieber. Wird dieser betätigt, öffnet sich das eingebaute Ventil und der Druck entweicht.
  4. Natürlich wird der Druck nicht einfach so entlassen. Durch das Ventil gelangt er nun vom Kessel in einen Zylinder. Dieser enthält einen Kolben und durch die Kraft des Dampfes wird der Kolben betätigt.

Der Aufbau der Maschine ist also darauf ausgelegt, dass die Wärmeenergie des Wasserdampfes in Bewegung (also mechanische Energie) umgewandelt wird. Je nachdem, woran die Dampfmaschine angeschlossen ist, kann diese Kraft nun genutzt werden, um Motoren etc. anzutreiben.

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