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Arbeitszeugnis als Werkstudent - auf welche Punkte Sie achten sollten

Als Werkstudent haben Sie die Möglichkeit, während des Studiums nebenbei Geld zu verdienen. Aber nicht nur das, auch wichtige erste Berufserfahrungen können Sie sammeln und sich später mit Ihrem Arbeitszeugnis leichter für einen festen Job bewerben.

Achten Sie auf ein gutes Zeugnis.
Achten Sie auf ein gutes Zeugnis.

Als Student haben Sie die Möglichkeit, sich als Werkstudent anstellen zu lassen. Das hat einige Vorteile, zum Beispiel auch, dass Sie nach Ende des Arbeitsverhältnisses ein Arbeitszeugnis erhalten, welches Auskunft über Ihre Tätigkeit gibt.

Vorteile einer Anstellung als Werkstudent

  • Werkstudent bedeutet, dass Sie in einer Firma angestellt sind und dort während Ihres Studiums regelmäßig arbeiten. Meistens arbeiten Werkstudenten in Firmen, die mit ihrem Studiengang zu tun haben. Der Vorteil liegt hier ganz klar darin, dass Sie schon einmal erste Erfahrungen sammeln können in der Branche, in der Sie später arbeiten wollen.
  • Außerdem ist die Bezahlung als Werkstudent meistens wesentlich besser, als wenn Sie einfach nur als Aushilfe angestellt sind. In der Regel bekommt man als Werkstudent im Schnitt 10 Euro die Stunde, manchmal auch sogar deutlich mehr.
  • Als Werkstudent haben Sie außerdem die Möglichkeit, über die 400-Euro-Grenze eines normalen Minijobs zu verdienen, ohne dass es Schwierigkeiten mit der Versteuerung gibt. Allerdings sollten Sie Ihre Krankenkasse darüber informieren, sofern Sie selbst (studentisch) versichert sind.
  • Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, in den Semesterferien mehr zu arbeiten (und damit auch mehr zu verdienen) als die Obergrenze von 20 Stunden wöchentlich. Damit sind Sie sehr flexibel und können die Semesterferien sinnvoll nutzen.

Arbeitszeugnis - das sollte es enthalten

  • Als Werkstudent haben Sie ein Recht auf ein Arbeitszeugnis. Dieses können Sie bei zukünftigen Bewerbungen vorlegen und von Ihren bereits gesammelten Erfahrungen profitieren. Denn wenn Sie einige Zeit als Werkstudent tätig waren, wird sich das positiv für Ihre Bewerbung auswirken. Sie zeigen damit, dass Sie bereits Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt haben.
  • Das Arbeitszeugnis sollte einige Punkte enthalten, die wichtig sind. Entscheidend ist, dass sich das Unternehmen, in dem Sie gearbeitet haben, erst einmal kurz vorstellt, also eine kurze Beschreibung gibt, in welchem Bereich es tätig ist, wie viele Mitarbeiter beschäftigt sind und so weiter.
  • Wichtig ist auch, dass das Arbeitszeugnis Ihren vollen Namen enthält, das Geburtsdatum und die Dauer, von wann bis wann Sie für das Unternehmen tätig waren.
  • Am allerwichtigsten: Eine detaillierte Aufzählung Ihres Aufgabenbereiches. Bitten Sie Ihren Chef ruhig darum, alles aufzuzählen, was Sie im Laufe Ihrer Zeit als Werkstudent für das Unternehmen getan haben.
  • Als letzter Teil eines Arbeitszeugnisses folgt eine Beurteilung Ihrer Person, also wie Sie die Ihnen übertragenen Aufgaben erledigt haben. Wichtig für Sie zu wissen: Es dürfen keine Formulierungen verwendet werden, die Ihnen bei einer Bewerbung schaden könnten.
  • Falls Sie sich nicht ganz sicher sind, können Sie das Zeugnis von einem Kollegen anschauen lassen und dann gegebenenfalls noch einmal mit Ihrem Chef darüber reden. Änderungswünsche sind durchaus nicht selten.
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