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Arbeitsplatzbeschreibung - so gehen Sie vor

Eine Arbeitsplatzbeschreibung dient dazu, die Aufgaben und Kompetenzen eines Stelleninhabers konkret zu beschreiben. So ist eine solche Beschreibung stets auch die Grundlage eines Organigramms innerhalb eines Unternehmens. Dabei gilt es gleichermaßen, die über- und untergeordneten Stellen zu benennen und festzulegen. In der Regel ist es nicht der Arbeitgeber, der eine Arbeitsplatzbeschreibung konzipiert, sondern Sie als Arbeitnehmer. Hier finden Sie wertvolle Tipps, wie es richtig geht.

Eine Stellenbeschreibung - unerlässlich in modernen Unternehmen
Eine Stellenbeschreibung - unerlässlich in modernen Unternehmen © Rainer_Sturm / Pixelio

Erstellen Sie Ihre Arbeitsplatzbeschreibung in "Eigenregie" - aber richtig

  • Grundsätzlich können Sie den Aufbau Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung selber festlegen. Allerdings sollten folgende Aspekte nach Möglichkeit enthalten sein:
  • Die Stellenbezeichnung darf dabei in keinem Fall fehlen. Auch die Nennung einer Personal- oder Organisationsnummer schadet im Zuge dessen nicht.
  • Wesentlich ist freilich auch der Sitz bzw. die Adresse Ihres Arbeitgebers, Ihr Name sowie Ihre Kontaktdaten.
  • Gleichwohl sollten Sie nicht vergessen, Ihren Titel und Ihre täglichen Arbeitszeiten inklusive der Erreichbarkeit aufzuführen.
  • Es empfiehlt sich überdies, Ihre persönliche Vertretung im Krankheits- oder Urlaubsfall zu nennen.

Der Inhalt Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung - übertreiben Sie nicht

  • Beschreiben Sie zunächst Ihre Hauptaufgabe sowie Ihre Kompetenzen im Unternehmen. Dabei sollte auch die Angabe zur Relevanz Ihrer Stelle innerhalb des gesamten Unternehmens nicht ausgelassen werden. Geben sie außerdem an, wer Ihnen gegenüber weisungsbefugt ist. Vergessen Sie dabei nicht, auf die Einhaltung unternehmensspezifischer Standards einzugehen.
  • Legen Sie Ihre Kompetenzen fest. Beziehen Sie sich im Zuge dessen gleichwohl auf die Beschreibung der von Ihnen zu erreichenden Ziele. Auch, wenn es um einzelne Projekte oder um das Erreichen bestimmter Umsätze oder Kennzahlen geht, sollten diese Aspekte explizit in Worte gefasst werden.
  • Aufgaben zweiter Priorität dürfen in der Arbeitsplatzbeschreibung selbstverständlich nicht ins Hintertreffen geraten. Dabei macht es Sinn, diese kurz zu umreißen, um diese zu gegebener Zeit bei Bedarf weiter ausführen zu können.
  • Achten Sie darauf, zusätzliche Vereinbarungen mit Ihrem Arbeitgeber in der Arbeitsplatzbeschreibung aufzuführen. Dies bezieht sich zum Beispiel auf einen Teilzeitarbeitsvertrag, die Erledigung bestimmter Aufgaben in Ihrem Büro zu Hause.

Je mehr Sorgfalt Sie bei der Erstellung Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung aufwenden, desto besser. Schließlich ist sie nicht nur im Hinblick auf die organisatorischen Belange im Unternehmen von Belang, sondern gleichwohl bei der Einstufung Ihrer Stelle in die tariflichen Strukturen des Unternehmens.

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