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Arbeitslos mit 63 Jahren - so motivieren Sie sich neu

Wer mit 63 Jahren arbeitslos wird, hat auf dem Arbeitsmarkt oft keine guten Chancen mehr. Wenn Sie sich für die Rente jedoch noch zu jung fühlen, dann können Sie die Arbeitslosigkeit auch als Chance für etwas Neues begreifen.

Sinnvolle Arbeit kann einen jung halten.
Sinnvolle Arbeit kann einen jung halten.

Wenn Sie mit 63 Jahren arbeitslos werden, sind Sie in einem Alter, in dem viele ohnehin schon in Rente gegangen sind. Doch der Altersruhestand ist nicht jedermanns Sache, der sich noch fit fühlt und gerne eine sinnvolle Tätigkeit ausüben möchte.

Neue Motivation mit 63 Jahren

  • Wenn Sie eine durchgängige Erwerbsbiografie aufweisen können und dann mit 63 Jahren arbeitslos werden, haben Sie zuvor zumindest etwas für Ihre Rente getan und regelmäßig Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt.
  • Auch die Arbeitsagentur wird Sie wahrscheinlich mehr oder weniger "in Ruhe lassen", da Ihre Vermittlungschancen - je nach Qualifikation - in diesem Alter eher gering sind.
  • Wenn Ihnen allerdings noch der Sinn nach Werktätigkeit steht, sollten Sie sich auf keinen Fall "hängen lassen". Eines haben Sie Ihren Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt nämlich voraus: viel Erfahrung. Und nicht nur die Berufserfahrung, auch die Lebenserfahrung kann nützlich sein, wenn Sie sich noch einmal neu orientieren wollen.
  • Haben Sie in der Vergangenheit immer den gleichen oder sehr ähnliche Berufe ausgeübt, wird es jetzt vielleicht Zeit, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen.

Arbeitslos, aber nicht mutlos

  • Auch wenn die Entlassung ein großer Einschnitt sein kann, sollten Sie sich vom ersten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit an eine feste Struktur geben.
  • Lassen Sie sich nicht zu sehr treiben, denn nach einigen Wochen oder Monaten kann sich dieser Zustand "verfestigen". Ihnen erscheint es dann möglicherweise viel zu anstrengend, noch einmal etwas Neues auf die Beine zu stellen - auch wenn Sie sich dies sehr wünschen.
  • Behalten Sie daher schon zu Anfang der Arbeitslosigkeit einen Aufsteh- und Tagesrhythmus bei, der dem eines arbeitenden Menschen entspricht.
  • Eine Umschulung wird Ihnen die Arbeitsagentur in diesem Alter kaum noch finanzieren - doch für eine kreative Geschäftsidee ist es nie zu spät. Diese sollten Sie allerdings ohne allzu viel Investitionskapital verwirklichen können - sonst stehen Sie nachher mit Schulden da, die Sie kaum noch zurückzahlen können. 

Arbeitslosigkeit mit 63 Jahren muss noch nicht das Ende der Erwerbstätigkeit bedeuten. Allerdings wird Ihre Eigeninitiative in besonderem Maße gefragt sein, um wieder zu einer Beschäftigung zu kommen.

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