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Anode und Kathode - so schließen Sie LEDs richtig an

Die Anode und die Kathode sind Anschlüsse einer Leuchtdiode oder auch kurz LED genannt. Beim Anschluss der elektronischen Bauteile gibt es einige Dinge zu beachten.

Leds richtig einsetzen und anschließen
Leds richtig einsetzen und anschließen

Was Sie benötigen:

  • Leuchtdioden mit Anschlussdaten
  • Vorwiderstände

Anode und Kathode, die Anschlüsse der LED

Eine Leuchtdiode, kurz LED genannt, hat zwei Anschlüsse, welche als Anode und Kathode bezeichnet werden. Die Anode bezeichnet dabei den Pluspol der LED, während der Minuspol als Kathode bezeichnet wird.

  • Neben der richtigen Polung der elektronischen Bauelemente kommt es aber nicht minder auf die richtigen Anschlussdaten an. Hierbei ist zu beachten, dass sowohl die Anschlussspannung als auch die Stromstärke der Leuchtdioden sehr stark von der Leuchtfarbe abhängig sind.
  • Grundsätzlich ist es so, dass die rot leuchtenden LEDs eine geringere Spannung und Stromstärke benötigen als die grünen oder blauen Leuchtdioden.
  • Auch ist es ganz besonders wichtig, dass Sie beim Betrieb von Leuchtdioden aller Art immer einen Vorwiderstand verwenden, da sich sonst die Lebensdauer der Bauteile erheblich verkürzen kann.
  • Schauen Sie während des Betriebs von sehr hellen LEDs, wie diese in Leuchtmitteln eingesetzt werden, niemals direkt in den Lichtstrahl, da sonst Schäden an der Netzhaut Ihrer Augen die Folge sein können.

So erfolgt der richtige Anschluss von LEDs

Vor dem Anschluss und der Verwendung von LEDs sollten Sie anhand der Anschlusswerte den richtigen Vorwiderstand zum Betrieb an der gewünschten Stromquelle errechnen. Dies erfolgt folgendermaßen:

  1. Die zur Verfügung stehende Spannung minus Betriebsspannung der LED geteilt durch Stromstärke der LED ergibt den passenden Widerstandswert. Haben Sie beispielsweise eine Betriebsspannung von 12 Volt zur Verfügung und Ihre LED hat eine Betriebsspannung von 3 Volt und eine Stromstärke von 0,03 Ampere, so rechnen Sie 12 minus 3 und teilen dies durch 0,03. Das Ergebnis beträgt 300 Ohm. Beim errechneten Widerstandswert greifen Sie auf den nächsthöheren erhältlichen Widerstand zurück, da Widerstände nur in genormten Werten erhältlich sind. Der nächsthöhere erhältliche Widerstand hat in diesem Fall einen Wert von 330 Ohm.
  2. Der Vorwiderstand wird zwischen die Spannungsquelle und die LED so geschaltet, sodass Sie beide Bauteile in Reihe schalten müssen. Dies kann beispielsweise folgendermaßen erfolgen: Den Pluspol verbinden Sie mit einem Anschluss des Vorwiderstandes, den anderen Anschluss des Vorwiderstandes verbinden Sie mit der Anode der LED und die Kathode der LED mit dem Minuspol der Spannungsquelle. So haben Sie dann die erforderliche Reihenschaltung hergestellt.

Sie können die Anschlüsse der Leuchtdiode übrigens ganz leicht auseinanderhalten, da der Pluspol, also die Anode, einen längeren Anschlussdraht besitzt.

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