Was Sie benötigen:
  • SEPA-Überweisungsschein oder Überweisungsschein: Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr
  • Vor-und Zuname des Empfängers
  • bei Auslandüberweisung außerhalb der EU: Adresse des Empfängers
  • IBAN des Empfängers
  • eigene IBAN
  • BIC

Überweisen Sie kein Geld an Empfänger, die Sie nicht kennen. Es im Nachhinein zurückzufordern, ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden und kostet Zeit. Zudem  braucht die Bank des Empfängers sein Einverständnis, um falsch überwiesenes Geld an Sie zurück zu schicken.

Auslandsüberweisungen innerhalb der EU

  1. Für Zahlungen innerhalb der EU, sowie der Schweiz, Lichtenstein, Norwegen und Island gibt es die so genannte SEPA-Überweisung. Sie kostet genauso viel wie eine Inlandsüberweisung. Wenn Sie mehr als 12.500 Euro übertragen, sind Sie verpflichtet das zu melden. Die Meldeformulare erhalten Sie bei Ihrer Hausbank.
  2. Für die Überweisung benötigen Sie neben dem vollen Namen des Empfängers und der Summe die IBAN, das ist die internationale Kontonummer des Adressaten und auch Ihre eigene, sowie die BIC, die internationale Bankleitzahl des Empfängers. Die BIC wird auch als SWIFT-Nummer bezeichnet.
  3. Fragen Sie den Empfänger nach diesen Nummern, sonst können Sie die Überweisung nicht tätigen. Beide Angaben finden Sie auf ihren Kontoauszügen oder in ihrem Online-Banking-Portal. Sollten Sie trotzdem nicht fündig werden, rufen Sie Ihre Hausbank an, dann werden Ihnen die Nummern mitgeteilt
  4. Tragen Sie die Nummern sowie die restlichen Daten in die dafür vorgesehen Felder des Überweisungsscheines ein. Vergessen Sie nicht in der untersten Zeile auch Ihre eigene IBAN-Nummer einzutragen. Das gleiche gilt für eine Zahlung mittels Online-Banking. Hier wählen Sie aus Ihrem Navigationsmenü die SEPA-Überweisung und geben die Daten ein.

Auslandsüberweisungen außerhalb der EU

  1. Bei Zahlungen außerhalb der EU benötigen Sie ebenfalls die BIC oder SWIFT-Nummer, sowie die IBAN-Nummern. Zusätzlich werden hierbei Angaben über die Adresse des Empfängers, die Währung, die Kostenaufteilung und statistische Daten verlangt.
  2. Für eine solche Auslandsüberweisung brauchen Sie einen gesonderten Überweisungsschein, der sich Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr nennt und den Sie bei Ihrer Hausbank erhalten. Hier tragen Sie bitte alle Angaben ein. Zusätzlich können Sie auf dem Formular wählen, ob die Überweisung im Eilverfahren, zu Standardkonditionen oder als Scheck, falls der Empfänger keine Bankverbindung hat, ausgeführt werden soll.
  3. Da eine solche Überweisung mit erheblichen Kosten verbunden ist, können Sie unter der Zeile für die Entgeltregelung festlegen, wie die Gebühren zwischen Ihnen und dem Adressaten aufgeteilt werden sollen. Wählen Sie, ob der Empfänger alle Kosten übernimmt (auch BEN genannt), sie sich die Beträge teilen (Share) oder Sie die vollen Kosten tragen (OUR genannt).
  4. Auch bei der Auslandüberweisung sind Sie verpflichtet Beträge über 12.500 Euro zu melden und in diesem Fall auch Angaben zur Außenhandelsstatistik zu machen. Das Meldeformular ist in die Auslandüberweisung integriert. Dasselbe gilt für eine Online-Überweisung, auch hier können Sie das Meldeformular anhängen.
  5. Bei verspäteten Meldungen müssen Sie das Formular bis zum  Dritten des nächsten Monats bei der Deutschen Bundesbank nachreichen. Auch beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren und Derivaten ist ein gesondertes Meldeformular (Anlage Z10) zu verwenden sowie bei Zahlungen aus dem Transithandel (Anlage Z4). Die Meldeformulare und Erläuterungen zu den Fristen erhalten Sie auf den Seiten der Deutschen Bundesbank.