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Amalfi-Zitronen - eine kleine Warenkunde

Haben Sie schon einmal eine Amalfi-Zitrone probiert? Ihr intensives Aroma und ihre Größe unterscheiden sich von gewöhnlichen Zitronen.

Amalfi-Zitronen sind um einiges größer als ihre gewöhnlichen Vertreter.
Amalfi-Zitronen sind um einiges größer als ihre gewöhnlichen Vertreter.

Was Sie benötigen:

  • 2 Amalfi-Zitronen
  • 200 Gramm Büffelmozzarella
  • 150 Gramm Kirschtomaten
  • Basilikum
  • Knoblauch
  • Chilli
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Parmesan

Geschichte und Herkunft der Amalfi-Zitronen

Amalfi-Zitronen stammen von der süditalienischen Amalfi-Küste. Die Früchte wachsen dort bereits seit Jahrhunderten auf eigens angelegten Terrassen. 

  • Der Anbau besteht seit mindestens 2000 Jahren. Vor allem unter der Herrschaft der arabischen Könige war die Zitrone ein wichtiges Lebensmittel
  • Später bestand die Wichtigkeit der Amalfi-Zitronen in ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt. Vor allem bei langen Seefahrten kamen stets Zitronen mit an Bord.

Da Amalfi-Zitronen viel Pflege und Handarbeit erfordern, wurde ihr Anbau wirtschaftlich, im Vergleich zum Plantagenanbau, unlukrativ. Einige Bauern setzen trotzdem noch heute auf die Früchte. Heute ist die Angabe der Herkunft "Amalfi" eine geschützte Herkunftsangabe.  Insgesamt reifen die Früchte 6 Monate lang. 

Unterschiede zur herkömmlichen Zitrone

Amalfi-Zitronen unterscheiden sich in ihrer Größe von ihren gewöhnlichen Pendants. Sie sind circa doppelt oder sogar dreimal so groß, wie eine gewöhnliche Zitrone.

  • Die Menge an Fruchtfleisch im Inneren ist dabei nicht höher. Die dicke weiße Schicht zwischen der Schale und dem Fruchtfleisch ist aber bei einer Amalfi-Zitrone wesentlich dicker.
  • Die weiße Schicht lässt sich bei einer Amalfi-Zitrone ebenfalls essen, da sie nur wenige Bitterstoffe enthält. Das Aroma der gelben Schale und des Fruchtfleisches ist wesentlich aromatischer als bei einer gewöhnlichen Zitrone. Sie bemerken den Unterschied sofort und stellen fest, dass sich das Aroma auch für diverse Speisen verwenden lässt. 

Die Amalfi-Zitronen passen sehr gut zu einem Salat oder können Bestandteil eines Dressings sein. Bedingt durch die Größe der Zitronen erhalten Sie viel Abrieb durch die Schale. So verfeinern Sie viele Ihrer Rezepte.

Überbackene Amalfi-Zitronen aus dem Backofen

Folgendes Rezept ist vor allem für den Sommer geeignet. Es schmeckt erfrischend, leicht und nach Natur. Sie legen bei diesem Rezept Mozzarella und Kirschtomaten auf geschnittene Amalfi-Zitronen. Die hellen Farben der Speise wirken direkt appetitlich. 

  1. Heizen Sie zunächst Ihren Backofen auf circa 190 Grad vor. In dieser Zeit halbieren Sie zwei Amalfi-Zitronen und pressen sie aus. Den Saft können Sie für andere Speisen oder ein Dressing verwenden. Zurück bleiben die Hüllen der Zitronen und ihre weiße Schicht. 
  2. Reiben Sie von zwei der Zitronenhälften die gelbe Schale ab. 
  3. Diesen Abrieb geben Sie zu 200 Gramm geschnittenen Büffelmozzarella. 
  4. Die Hälfte des Käses legen Sie auf Ihre Zitronenhälften. Darauf legen Sie zusätzlich Gemüse wie Kirschtomaten, Basilikum und etwas Chili. Würzen Sie außerdem mit Meersalz und Pfeffer. Wenn Sie mögen, können Sie noch etwas Knoblauch hinzugeben.
  5. Mit dem übrigen Mozzarella bedecken Sie Ihre garnierten Zitronenhälften.
  6. Zusätzlich können Sie die Zitronenhälften mit Parmesan bestreuen.
  7. Backen Sie die Zitronenhälften nun für circa 15 Minuten im Backofen. Der Käse sollte leicht braun werden.
  8. Da die Schalen der Amalfi-Zitronen sehr gut essbar sind, können Sie diese auch essen. Vor dem Essen können Sie die Zitronenhälften zusätzlich mit etwas Olivenöl bedecken.

Da es sich um ein eher sommerliches Gericht handelt, trinken Sie am besten einen Weißwein dazu.

Das Besondere der Früchte

Amalfi-Zitronen sind etwas Besonderes und unterscheiden sich in ihrer Größe und Geschmack von herkömmlichen Zitronen. Vor allem in den letzten Jahren genießt die Amalfi-Zitrone wieder mehr Aufmerksamkeit. Sie reift fünf Monate an eigens errichteten Terrassen an der Amalfi-Küste und passt sehr gut zu leichten Sommergerichten.

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