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Am Karfreitag in Holland einkaufen - so gelingt das Oster-Shopping

Da Karfreitag in Holland kein gesetzlicher Feiertag ist, können Sie dort einkaufen. Damit Sie Ihr Geld für das Einkaufen ausgeben können, sollten Sie in Holland nicht nur an Karfreitag einige Regeln beachten.

Viele Deutsche gehen an Karfreitag in Holland einkaufen.
Viele Deutsche gehen an Karfreitag in Holland einkaufen.

Einkaufen an Karfreitag in Holland ohne Stress

Da Karfreitag in Holland kein gesetzlicher Feiertag ist, haben dort die Geschäfte geöffnet und viele Deutsche fahren nach Holland, um dort einzukaufen, sehr viele. Damit Ihre Einkaufstour in die Niederlande zum Erfolg wird, sollten Sie Einiges wissen.

  • Die Geschäfte werden in Holland sehr voll sein, weil Ihre Landsleute dort einfallen wie die Heuschrecken. Am besten Sie fahren sehr früh los, damit Sie vor der großen "Deutschenschwemme" ankommen.
  • Besonders überfüllt sind die Geschäfte direkt an der Grenze. Es lohnt sich, ein paar Kilometer ins Landesinnere zu fahren.
  • Parken ist in den Städten in Holland, ähnlich wie in Deutschland, ein Problem. Denken Sie nicht nur an Karfreitag daran, dass dort gerne die Parkkralle eingesetzt wird. Auch wenn die Gebühren hoch sind, ist es billiger, auf einem gebührenpflichtigen Platz zu parken, als das abgeschleppte Auto "loszukaufen" oder von der Parkkralle befreien zu lassen. Im Zweifel ist Parken überall verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.
  • Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, denn Sie wollen von Ihrem Geld einkaufen und nicht den niederländischen Staatshaushalt sanieren. Die Straßen sind mit einem Farbcode versehen, was für Deutsche gewöhnungsbedürftig ist. Auf Schnellstraßen, die Sie am grün markierten Mittelstreifen erkennen, der von zwei weißen Streifen flankiert ist, dürfen Sie mit dem PKW 100 km/h fahren, ohne den grünen Streifen sind es nur 80 km/h fahren und auf Straßen ohne Mittellinie sogar nur 60 km/h. Auf Autobahnen dürfen Sie nur 120 km/h fahren, denken Sie daran.
  • Der Verstoß gegen Verkehrsregeln kann so teuer werden, dass Ihnen die Lust am Einkaufen vergeht. Besonders ärgerlich, wenn Sie gegen Regeln verstoßen haben, die Sie nicht kannten. Zum Beispiel wird in Holland auch das Überholverbot über die Mittellinien angezeigt. Durchgezogene Mittellinien bedeuten immer Überholverbot, gelbe Linien am Straßenrand heißen übrigens "Parken verboten".
  • Die Strafen sind hoch und so kann Einkaufen in den Niederlanden am Karfreitag dazu führen, dass Ihr Geldbeutel leer ist, bevor Sie das erste Geschäft auch nur gesehen haben. Telefonieren mit dem Handy kostet deutlich über 100 €, falsches Parken 50 €,  eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h 80 €, und wenn Sie sich ein starkes Bier genehmigen wollen, denken Sie daran, dass hier beim Fahren 0,5 Promille die Grenze ist (mindestens 220 €).
  • Falls Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie freundlich und entschuldigen sich für Ihren Fehler, das ist die einzige Möglichkeit Ihr Geld für das Einkaufen in den Niederlanden zu retten.

Wenn Sie sich an diese Grundsätze halten, wird Einkaufen in Holland auch am Karfreitag ein richtiges Vergnügen werden.

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