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Akkus prüfen - so geht's

Wenn Sie Akkus haben, können Sie diesen nicht ansehen, ob diese noch gut sind oder ob es besser ist, sie zu entsorgen. Mit teueren Spezialgeräten oder speziellen Ladegeräten ist es leicht Akkus zu prüfen, aber es geht auch ohne Messgerät.

So können Sie den Akku prüfen.
So können Sie den Akku prüfen. © Peter_Sommerfeld_(_Newbie_) / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Taschenlampe mit Glühbirnchen

Theorie zur Überprüfung der Akkus

Im Alltag ist es ziemlich, egal ob der Innenwiderstand sich geändert hat oder ob die Spannung gesunken ist. Es zählt nur eines, das ist die Ladekapazität.

  • Schauen Sie auf den Akku. Dieser trägt immer eine Aufschrift z. B. 1,2 V und 700 mA. Das heißt, wenn der Akku ein Gerät betreibt, kann er 700 mA abgeben. Wenn er noch gut ist, schafft er das. Diese Eigenschaft können Sie nutzen, um den Akku zu prüfen.
  • Betrachten Sie nun auf das Birnchen in der Taschenlampe. Auch dieses hat normalerweise eine Aufschrift. Angenommen auf dem Birnchen steht 100 mA, dann können Sie dieses Birnchen, wenn der Akku noch seine volle Kapazität hat, also 7 Stunden betreiben, bevor das Licht ausgeht. Wenn es ein 2,4-V-Birnchen ist, benötigen Sie 2 Akkus, aber das ist bei den Taschenlampen ohnehin so, dass Sie nur die richtigen Akkus in der richtigen Anzahl einlegen können.
  • Manchmal steht auf den Birnchen auch statt der Amperezahl (A oder mA) ein W, das bedeutet Watt und steht für die Leistung P. Der Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke ist P = U I. Angenommen Sie sehen die Aufschrift 2,4 V und 0,2 W, dann müssen Sie 0,2 W durch 2,4 V dividieren, um die Amperezahl herauszubekommen.
  • Sie sollen auch wissen, dass 1.000 mA = 1 A ist. Also sind 0,1 A = 100 mA.
  • AAA-Batterien haben immer 1,5 V, aber wie viel Ampere mögen diese haben? Diese Frage …

So prüfen Sie die Kapazität

Am Ende der Lebensdauer von Akkus nimmt deren Kapazität ab. Sie merken das daran, dass sie schneller leer werden. Aber das ist oft nur ein diffuses Gefühl, auch kann es durchaus auch durch Wärme oder Kälte zu dem Effekt kommen, ohne dass der Akku defekt. Daher sollten sie diesen prüfen.

  1. Lassen Sie die Akkus im Gerät, in dem Sie diese normalerweise nutzen, bis diese leer sind.
  2. Geben Sie nun den Akkus in ein Ladegerät. Wenn dieses die Funktion hat, den Akku vor dem Laden zu entleeren, dann nutzen Sie diese.
  3. Laden Sie die Akkus solange auf, wie es laut der Aufschrift der Akkus empfohlen wird. Das steht meistens hinter dem Wort Charge, wenn Sie nichts über Ladezeit finden. Achten Sie auf eine Angabe in Stunden oder h. Verwenden Sie auf jeden Fall nur Akkus der gleichen Kapazität. Mischen Sie also nicht 700 mA Akkus mit 1.000 mA Akkus, das ist für die Akkus nicht gut und so können Sie auch nichts prüfen.
  4. Nach der vorgeschriebenen Ladezeit müsste der Akku, sofern er in Ordnung ist, die volle Ladung haben also z. B. 700 mA. Rechnen Sie aus, wie lange die Akkus es schaffen müssten, dass die Taschenlampe leuchtet. Wenn das Birnchen 0,3 A hat, müssten die 700-mA-Akkus also theoretisch 2 Stunden und 20 Minuten schaffen. In der Praxis ist das weniger, weil auch in den Leitungen Strom verbraucht wird. Trotzdem sollten die Akkus etwa 60 % der Zeit schaffen, also etwas 1 1/2 Stunden.
  5. Geben sie die Akkus nun in die Taschenlampe und schalten diese ein. Machen die Akkus deutlich schneller schlapp, dann sind diese nicht mehr in Ordnung.

Wenn Ihnen der errechnete Wert von im Beispiel 1 1/2 Stunden zu ungenau ist, machen sie einen Test mit neuen Akkus um den exakten Wert für Akkus zu ermitteln, die garantiert in Ordnung sind. Das können Sie nur im Experiment ermitteln, weil das von der Art der verwendeten Taschenlampe abhängt.

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