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3 Anekdoten über Goethe

Johann Wolfgang von Goethe ist zweifelsohne einer der Gründe, aus denen Deutschland als Land der Dichter und Denker bezeichnet wird. Doch er war nicht nur ein literarisches Genie, sondern galt auch als äußerst sympathischer Mensch, wie einige erhaltene Anekdoten über ihn erahnen lassen.

1. Umsonst besoffen - Goethe und sein Geburtstag

Einst soll Goethe mit Hofrat Rehbein, einem seiner Freunde, in Karlsbad gewesen sein. Eines Tages bat er seinen Diener um eine Flasche Wein, die er dann ganz allein leerte. Als schließlich Rehbein eintraf, fragte Goethe ihn, wie er seinen Geburtstag habe vergessen können. Rehbein aber war der Auffassung, dass der Dichter erst am nächsten Tag Geburtstag habe. Ein Blick auf den Kalender gab Rehbein recht. Laut dieser Geschichte, die zu den bekanntesten Anekdoten über den Dichter gehört, sagte dieser darauf: "Dann habe ich mich umsonst besoffen!"

2. Ein Erdbeben in Messina - der Dichter als Naturforscher

Neben der Dichtkunst hatte Goethe auch ein großes Interesse an der Natur. Einst beobachtete er nachts den Himmel und fragte schließlich seinen Diener, ob der dort etwas gesehen habe. Als dieser verneinte, sagte der Dichter ihm, dass es ein Erdbeben geben werde. Kurze Zeit später erreichte den Hof die Nachricht, dass Messina von einem schweren Erdbeben betroffen gewesen sei. Niemand weiß, woher Goethe seine Kenntnis nahm.

3. Eindeutig zweideutig - Anekdoten über Goethe und Schiller

Unter den Goethe-Anekdoten gibt es viele, die sich mit seiner Freundschaft zu Friedrich Schiller befassen. Als Schiller einst angeblich den Gedichtanfang "Er saß an ihres Bettes Rand und spielt mit ihren Flechten" geschrieben hatte und dann nicht weiterkam, war es sein Freund, der heimlich eine zweite Zeile dazudichtete. Während Schiller sich nach einem Spaziergang umzog, schrieb er: "Das tat er mit der linken Hand. Was tat er mit der rechten?"

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