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Zebrastreifen-Maße - Informatives

Zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger im öffentlichen Straßenverkehr wurden bereits vor über 60 Jahren Fußgängerüberwege installiert, die heutzutage eher unter dem Begriff "Zebrastreifen" geläufig sind. Diese haben festgelegte Maße, anhand derer die Markierungen auf der Fahrbahn angelegt werden müssen, damit die Streifen die Aufmerksamkeit der Autofahrer erregen.

Festgeschriebene Breite und Mindestlänge eines Zebrastreifens
Festgeschriebene Breite und Mindestlänge eines Zebrastreifens

Der Zebrastreifen zum Schutz der Fußgänger

Der Zebrastreifen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Fußgängerüberweg, der die Fußgänger im Straßenverkehr vor den Autos schützen soll.

  • Der Begriff Zebrastreifen rührt davon, dass dieser weiße Streifen hat und an das Muster von Zebras erinnert. 
  • Ein Fußgängerüberweg ist vor allem durch die breiten Streifen auf der Straße erkennbar, die jeweils parallel zur Fahrbahn verlaufen. Daneben gibt es jeweils auf jeder Fahrseite ein blaues Hinweisschild, auf dem die weißen Streifen und ein Fußgänger schwarz auf einem weißen Dreieck abgebildet sind. 
  • Der Fußgängerüberweg hat seinen Ursprung in England, als nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund von mehr Autos auf den Straßen die Sicherheit der Fußgänger gefährdet war. 1948 wurden deshalb Hinweise mit zwei gepunkteten Streifen an Verkehrskreuzungen installiert und 1951 die Fußgängerüberwege gesetzlich niedergeschrieben, wobei die Grundfarben zunächst Gelb und Blau waren. 
  • In Deutschland wurden die ersten Zebrastreifen 1952 in einigen Großstädten installiert und 1953 in die StVO (Straßenverkehrsordnung) aufgenommen wurde. 

Maße des Fußgängerüberwegs 

Die Maße des Fußgängerüberwegs ergeben sich nicht direkt aus der StVO, sondern sind in den "Richtlinien für die Markierung von Straßen" niedergelegt.

  • Diese regeln in Deutschland die verschiedenen Markierungen auf den Fahrbahnen.
  • Der Fußgängerüberweg ist dabei eine sogenannte "Quermarkierung". Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine quer zur Fahrbahn angelegten Markierung. Zwar verlaufen die einzelnen Streifen des Fußgängerüberwegs parallel, also längs, zur Fahrrichtung, allerdings ist der Zebrastreifen an sich quer ausgerichtet.  
  • Die Markierungsstreifen des Fußgängerüberwegs haben festgeschriebene Maße. Zum einen müssen diese mindestens drei Meter lang sein. Zum anderen ist jeder Streifen genau einen halben Meter breit und ebenfalls einen halben Meter vom daneben befindlichen Streifen entfernt, wodurch ein einheitliches und auffälliges Muster entsteht. 
  • Den Maßen kann selbstverständlich nicht die Anzahl der Streifen, sondern lediglich deren Größe entnommen werden. Wie viele Streifen auf die Straße gebracht werden müssen, hängt jeweils von der Breite der Straße ab. 
Bild 3
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