Wohnzimmer schwarz-weiß streichen - Ideen

Schwarz-weiß im Wohnzimmer miteinander kontrastieren. Schwarz-weiß im Wohnzimmer miteinander kontrastieren.
Wände, die nicht im Badezimmer oder im Flur sind, schwarz-weiß zu streichen, kommt einem Tabubruch gleich. Zu groß ist die Sorge, der Kontrast erschlägt im Wohnzimmer die Inneneinrichtung. Dabei ist die Schwarz-Weiß-Kombination nicht nur klassisch, sondern auch schick – genau das richtige für Spartaner und Puristen.
Dana Kaule
21.03.2011 Dana Kaule
Themen der Anleitung Einrichtung Farben Möbel Streichen Wand Wohnen

Wohnzimmer kontrastreich gestalten

  • Der Anstrich in schwarz-weiß macht sich besonders gut in einem großen, offenen Wohnzimmer. Hier können Sie mutig sein und eine Wand ganz in schwarz streichen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie ein weißes Möbelstück haben, wie ein Regal oder eine Couch, das mit der dunklen Wand kontrastiert.
  • Doch auch kleine Wohnzimmer halten einen Schwarz-Weiß-Anstrich aus. Zum Beispiel können Sie mit gleich oder unterschiedlich starken Längs- oder Querstreifen arbeiten, die den Raum in die Höhe oder Breite ziehen. Die weißen Streifen können hierbei ruhig immer etwas breiter als die schwarzen sein, da sie den Raum heller machen und öffnen.
  • Die Schwarz-Weiß-Streifen müssen jedoch nicht gerade sein, sondern können in regelmäßigen Wellenformen verlaufen. Aber weniger ist stets mehr und eine Farbe sollte definitiv den Vorrang haben, damit Ihnen beim Betrachten der Wand nicht schwindelig wird.
  • Oder Sie integrieren geometrische Figuren in die Gestaltung. Zum Beispiel können Sie eine komplett schwarze Wand mit zwei oder drei riesigen weißen „Blasen“ auflockern – und umgekehrt. Aber auch zwei oder drei schlichte Längs- oder Querstreifen machen sich gut, ebenso wie ein riesiges, in die Mitte der Wand gesetztes Rechteck oder Quadrat, das im Kontrast zur Grundfarbe steht.

Schwarz-weiß braucht nicht viele Möbel

  • Eine weiße Wand im Wohnzimmer lässt sich ebenso gut mit einem schwarzen Rahmen kontrastieren, der mehrere Zentimeter vom Boden, der Decke und den angrenzenden Wänden abgesetzt ist. Vor ihm können Sie ein offenes Möbelstück platzieren, wie eine Kommode, die „Beine“ hat und deutlich vom Boden abgesetzt ist, oder eine Sitzgruppe mit Tisch und Sesseln, die die Wand jedoch nicht verstellt.
  • Dieses Spiel können Sie allerdings auch weiter treiben und in den Rahmen weitere Rahmen setzen, so dass sich eine Art viereckiger Tunnel ergibt. Diese Wand sollte dann jedoch mit keinen Möbeln verstellt werden. Lediglich eine große, schlanke Zimmerpflanze oder eine Stehlampe stören den Effekt nicht allzu sehr. Diese Wand braucht nicht allzu groß sein, eine kleinere Seitenwand genügt.
  • Im Allgemeinen gilt für einen Schwarz-Weiß-Anstrich im Wohnzimmer: weniger ist mehr, undzwar nicht nur auf die Farbe bezogen, sondern auch die Möbel. Die Einrichtung sollte spartanisch sein, Möbel und Teppiche lediglich Akzente setzen. Schwarze oder weiße, aber auch monochrome, zum Beispiel rote, Möbel eignen sich sehr gut. Holzmöbel dagegen stören den Schwarz-Weiß-Kontrast. Auch Teppiche sollten möglichst nicht gemustert, sondern ebenfalls einfarbig sein.
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