Was Sie benötigen:
  • 4 kg schwarze Johannisbeeren
  • 3 kg Zucker
  • 20 ml Antigel
  • 5 l Wasser
  • 4 g Hefenährsalz
  • 1 g Kaliumpyrosulfit
  • 1 Flasche Reinzuchthefe

Wie man Johannisbeerwein selber macht

  1. Besorgen Sie sich zunächst ca. 4 kg schwarze Johannisbeeren. Entweder Sie kaufen diese im Supermarkt, beim Biohändler oder vielleicht wachsen diese sogar in Ihrem eigenen Garten. Wie gesagt, man kann natürlich auch andere Früchte verwenden, wenn man Wein selber macht.
  2. Waschen Sie die Johannisbeeren zunächst gründlich und geben Sie sie dann in einen Topf. Am besten eignet sich hierfür ein großer Suppentopf bzw. Suppenkessel.
  3. Gießen Sie nun 5 Liter Wasser zu den Johannisbeeren und erhitzen Sie die Zutaten bei 50 Grad.
  4. Fügen Sie anschließend das Antigel hinzu und lassen die Masse anschließend 12 Stunden ruhen.
  5. Nach dieser Ruhe ist ein Obstbrei entstanden, der auch Maische genannt wird und die Grundlage für Ihren selbst hergestellten Wein bildet.
  6. Geben Sie die Maische nun in einen Presssack und drücken Sie den Saft hindurch. Am besten lassen Sie den Saft nochmals in einen Topf fließen.
  7. Nun können Sie zum entstandenen Saft etwa 3 kg Zucker und 1 g Kaliumpyrosulfit hinzufügen.
  8. Vermischen Sie das Ganze und fügen Sie zum Schluss die Reinzuchthefe und das Nährsalz hinzu.
  9. Schütten Sie nun den Saft in ein Gärgefäß und lagern Sie dieses bei Raumtemperatur an einem Ort Ihrer Wahl. Achten Sie darauf, dass während der Gärung keine Luft an den Wein gelangt.
  10. Die Gärung ist vollständig abgeschlossen, wenn sich während des Schüttelns des Gärgefäßes keine Gasbläschen mehr bilden. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie das Gefäß an einen noch kühleren Ort stellen.
  11. Nach der Gärung können Sie den selbst gemachten Wein in Flaschen füllen. Beim ersten Umfüllvorgang kann es passieren, dass der Wein noch etwas trüb ist. Wiederholen Sie dann den Vorgang und Sie werden sehen, dass der Wein immer klarer wird.

    Viel Spaß beim Genießen Ihres selbst gemachten Weins!