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Wie funktioniert ein Surfstick? - Verständlich erklärt

Gerade wenn Sie ein Notebook nutzen, ist ein Surfstick eine perfekte Möglichkeit, (fast) überall und auch unterwegs online gehen zu können. Wie das mit einem Surfstick funktioniert erfahren Sie hier.

Mit dem Surfstick überall ins Internet.
Mit dem Surfstick überall ins Internet. © berlin-pics / Pixelio

Ganz einfach erklärt: so funktioniert ein Surfstick

Die Funktionsweise eines Surfsticks interessiert Sie? Sie wollen wissen, wo so ein Surfstick wirklich funktioniert und woran es liegen kann, dass er nicht funktioniert? Das alles können Sie hier nachlesen:

  • Ein Surfstick für Ihren Computer oder Laptop funktioniert im Prinzip nicht anders als ein Handy auch, nur dass Sie darüber nicht telefonieren, sondern sich ins Internet einwählen. Der Surfstick übernimmt dabei die Aufgabe des Modems und verbindet Sie mit dem Handynetz.
  • Bevor Sie einen Surfstick kaufen sollten Sie sich unbedingt unabhängig im Elektronik- oder Computerhandel informieren, welcher Surfstick für Sie in Frage kommt. Wenn Sie den Stick bei Ihrem Handyanbieter kaufen, ist dieser oft nur mit Simkarten des Anbieters zu nutzen, was das umsteigen bei Preisänderungen schwierig macht - und gerade bei Prepaid-Tarifen eher nicht zu empfehlen ist.
  • Neben dem Surfstick benötigen Sie noch eine angemeldete und funktionierende Simkarte. Hier ist Ihre Aufmerksamkeit besonders wichtig: nehmen Sie keinesfalls einfach Ihre Simkarte vom Handy! Sie benötigen unbedingt einen Tarif für Datenverbindungen, damit Ihre Rechnung nicht ins Unermessliche steigt. Wenn Sie bereits über ein Smartphone mit einer Internet-Flatrate verfügen, genügt in der Regel eine Zweitkarte zu Ihrem bestehenden Tarif.
  • Es gibt verschiedene Geschwindigkeiten von Internetverbindungen mit Surfsticks. Während die schnellste Form durchaus mit einer flotten DSL-Verbindung mithalten kann, kann die Geschwindigkeit aber auch auf Schneckentempo sinken, so dass das Surfen keinen Spaß mehr machen wird. Wenn Sie oft mit einem Surfstick im Internet sein werden, sollten Sie sich daher vorher informieren, wie weit das Datennetz in Ihrer Region ausgebaut ist.
  • Es gibt vier Geschwindigkeiten, mit denen Ihr Surfstick unterwegs sein kann. Der Stick wird dabei die schnellste verfügbare auswählen. Anhand der angezeigten Signalart und Signalstärke können Sie abschätzen, wie schnell Sie surfen werden. 
  • GPRS ist dabei die langsamste Form der Datenübertragung über das Handynetz, gefolgt von EDGE. Mit dem durch die Nachrichten und die Versteigerung der Lizenzen vor einigen Jahren bekannt gewordene UMTS-Netz sind Sie schon recht flott im Datennetzwerk unterwegs, wohingegen Sie mit einer HSDPA - Abdeckung durchaus auch langsame DSL-Verbindungen schlagen können. Allerdings gilt: Desto mehr Personen Ihrer Region sich dadurch in das Internet einloggen, desto langsamer wird auch Ihre eigene Verbindung.

 Wie Sie Alternativen zum Surfstick nutzen können

Wenn Sie sich keinen Surfstick zulegen möchten oder es Sie interessiert, welche Alternativen es gibt: auch da können Sie fündig werden:

  • Die meisten aktuellen Handys können problemlos als Modem genutzt werden. Dafür muss das Handy nur mit Ihrem Computer verbunden werden (egal ob mit Bluetooth oder über ein Kabel) und in der Regel über die Software des Handyherstellers eine Internetverbindung hergestellt werden. Die Kosten sind dieselben wie mit einem Surfstick - nur dass Sie keinen Stick kaufen müssen, dafür aber auch nicht nebenbei telefonieren können. Und ein Stick ist in der Regel bequemer, als ein Handy, dass über ein Kabel mit Ihrem Laptop verbunden ist.
  • Eine weitere Alternative sind schon in den Laptop eingebaute Kartenschächte, in die eine UMTS-Karte eingeführt werden kann. In dem Fall haben Sie keinem Stick aus dem USP-Anschluss ragen, sondern lediglich noch eine kleine Antenne. Ansonsten funktioniert diese Technik genauso über eine Handykarte.
  • Wenn Sie über keine Internetflatrate mit Ihrem Handy verfügen und Sie auch keinen neuen Surfstick-Tarif abschließen möchten, haben Sie trotzdem noch eine eingeschränkte Möglichkeit: WLAN - immer mehr Restaurants und auch z.B. die Bahn und Hotels bieten in ihren Räumen ein WLAN-Netz an. Eine entsprechende Netzwerkkarte ist bei modernen Laptops sogar oft schon verbaut. Hier wird entweder stundenweise abgerechnet oder, Sie werden es ahnen: Sie haben einen Vertrag, der die WLAN-Nutzung des entsprechenden Anbieters mit ermöglicht.
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