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Was ist ein Tutor? - Die Bedeutung leicht erklärt

Den ursprünglichen Tutor gab es schon im römischen Reich. Doch was war seine Aufgabe und wie hat sich seine Bedeutung im Laufe der Jahrhunderte verändert? Ist ein Tutor immer noch das, was er im alten Rom war?

Tutoren sind vor allem Studierenden ein Begriff.
Tutoren sind vor allem Studierenden ein Begriff.

Woher Sie einen Tutor vielleicht kennen und was das eigentlich ist

  • Ursprünglich kommt der Begriff aus der römischen Zeit. Im Recht der Römer war der Tutor nichts anderes als ein Vormund für jene, denen keine eigene Handlungsfähigkeit zugestanden wurde. Aus dem Lateinischen leitet sich das Wort von "tutela - der Vormundschaft" oder auch "tueri = schützen" ab.
  • Aus dieser Form des Tutors entwickelte sich schließlich auch der Lehrer oder verschiedene Formen eines Coaches, wie Sie sie aus allen Lebenslagen kennen.
  • Heute finden Sie den Begriff "Tutor" vor allem an Universitäten. Hier handelt es sich bei Tutoren um studentische Hilfskräfte oder auch Doktoranden, die Übungen von Studenten leiten und dort auch für Fragen offen sind. 
  • Im Grundstudium finden sich die meisten Studenten auch früher oder später in einem Tutorium wieder. In diesem werden von den Tutoren die Grundkenntnisse der neuen Studenten vertieft und erweitert. Im Tutorium gibt es in aller Regel mehr Möglichkeiten für Studenten, Fragen zu stellen und Abläufe erläutert zu bekommen.
  • Es gibt auch immer mehr weiterführende Schulen, die mit Tutoren arbeiten. Hierbei handelt es sich - ähnlich wie auch an den Universitäten - um Schüler älterer Jahrgänge, die sich um die jüngsten Schüler kümmern, damit diese nach der Grundschule auch in der neuen Schulart den Einstieg und Umstieg schaffen. 
  • In dem Zusammenhang sind sie im ersten Jahr der Schüler an den weiterführenden Schulen auch oft Ansprechpartner und Unterstützung bei allen Problemen, die an der Schule so auftreten können.

Die Vorteile von Tutoren

  • Tutoren und Tutorien haben Vorteile für beide Seiten. Der Tutor selbst kann seine eigenen Grundkenntnisse weitergeben, was auch bei den Tutoren zu neuen Ansichten führen kann. Vor allem aber fördert es bei den Tutoren die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte einfacher wiedergeben zu lernen.
  • Beide Seiten profitieren von einem näheren Miteinander, dass auch die Kommunikationsfähigkeit und Menschenkenntnis fördert. Gerade bei Tutoren in den Schulen ist es so, das sich die Tätigkeit des Tutors auch auf die gesellschaftlichen Ansichten beider Seiten positiv auswirkt.
  • Die Studenten und Schüler auf der anderen Seite haben auch ihren Vorteil: Im Gegensatz zum Lehrer oder Professor haben sie mit dem Tutor einen Ansprechpartner, der thematisch noch viel näher am Erleben der Schüler/Studenten dran ist, statt im Arbeitstrott "zwischen den Zeilen lesen" zu verlernen. Das erleichtert die Kommunikation und verbessert damit auch das Lernverhalten.
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