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Was anziehen bei 20 Grad? - Babys richtig kleiden

Gerade zu Beginn sind Eltern oft unsicher, was sie ihrem Baby anziehen sollen. Schließlich soll es sich wohlfühlen und weder frieren noch schwitzen. Hier finden Sie einige Ratschläge für die Bekleidung Ihres Babys bei einer Temperatur von 20 Grad.

Ein Shirt gehört meist dazu.
Ein Shirt gehört meist dazu.

Was Sie benötigen:

  • Body oder Hemdchen
  • Shirt
  • Strumpfhose oder Stulpen und Söckchen
  • dicke Socken oder Schuhe nach Alter
  • Strampler oder Hose
  • Pullover oder Jäckchen
  • Mütze für draußen

Das Baby anziehen Schritt für Schritt

Gerade bei mittleren Temperaturen wie 20 Grad empfiehlt sich die "Zwiebeltechnik", sodass Sie Ihrem Baby je nach Wärmebedürfnis eine Schicht mehr an- oder ausziehen können.

  1. Wählen Sie die passende Unterwäsche: Ein Body bedeckt bei kleinen Babys sicher Bauch und Rücken. Bei Stoffwindeln oder windelfreien Babys sind allerdings Schlupfhemdchen manchmal praktischer. Vermeiden Sie gerade bei der Unterwäsche synthetische Stoffe. Über den Body passt ein langärmliges Shirt.
  2. Auch bei Temperaturen wie 20 Grad, wie sie auch in Wohnräumen häufig herrschen, ist eine Strumpfhose für junge Babys sinnvoll. Diese kann aus Baumwolle oder Wolle sein. Alternativ gibt es auch lange Unterhosen oder Babystulpen in Kombination mit Söckchen. Letztere erleichtern das Windelwechseln enorm und eignen sich auch hervorragend zum Freistrampeln.
  3. Nun haben Sie die Wahl zwischen einem Strampelanzug (vor allem bei kleinen Babys) und einer Hose. Für den Oberkörper können Sie einen Pullover oder ein Jäckchen anziehen, je nach Baby sogar beides, vor allem für draußen.
  4. Damit die kleinen Füßchen nicht kalt werden, gehören über Söckchen oder Strumpfhose bei den ganz Kleinen dicke Socken oder weiche Babyschühchen. Mit festeren Schuhen sollten Sie warten, bis Ihr Kind zu laufen beginnt.

 Weitere Tipps bei 20 Grad

  • Jedes Baby ist anders. Genau wie bei Erwachsenen braucht manches Baby bei 20 Grad eine Wollstrumpfhose, während ein anders in Schweiß ausbrechen würde. Babys, die sich schon viel bewegen, krabbeln oder laufen, kühlen zudem nicht so schnell aus. Fühlen Sie selbst: Ist die Haut Ihres Babys beispielsweise am Nacken feucht, ist es ihm zu warm. Sind Hände, Füße oder sogar Bauch kühl, müssen Sie es wärmer anziehen.
  • Wenn Sie bei mit Ihrem Baby nach draußen gehen möchten, braucht es eine Mütze. Achten Sie darauf, dass es nicht zum Einschneiden des Bandes am Hals kommen kann. Erstlingsmützen kann man oft über Kreuz über der Brust binden.
  • Ein Geheimtipp ist Unterwäsche aus Wolle und Seide. Sie ist etwas teurer, aber traumhaft weich. Vor allem aber ist sie temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend und wärmt - anders als Baumwolle - auch im feuchten Zustand. Eine Wäsche ist nur bei groberer Verschmutzung nötig, lüften reicht meist aus, da diese Naturmaterialien sich bei Sauerstoffzufuhr selbst reinigen.
  • Auch bei der Oberbekleidung ist Wolle ein tolles Material für Babys, da sie die Haut atmen lässt. Bei dünneren Pullovern wärmt sie zudem gut und ist dabei so leicht, dass die Bewegungsfreiheit des Babys nicht eingeschränkt wird. Wollwalk ist ein Stoff, der sogar stark Wasser abweisend ist, und daher gern für Jacken und Overalls verwendet wird.

Hören Sie auf Ihr Gefühl und beobachten Sie Ihr Baby. So werden Sie sicher die Bekleidung finden, in der es sich am wohlsten fühlt.

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