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Verdienst einer Servicekraft pro Stunde - Anforderungen und Bezahlung

Wenn es um eine Servicekraft geht, muss zwischen unterschiedlichen Arbeitskräften unterschieden werden. Es gibt sowohl angelernte als auch ausgebildete Servicekräfte. Deshalb unterscheidet sich auch der Verdienst pro Stunde.

Eine Servicekraft arbeitet vorwiegend in der Gastronomie.
Eine Servicekraft arbeitet vorwiegend in der Gastronomie.

Ohne eine Servicekraft würde gerade im Gastronomiebereich nichts gehen. Das Gewerbe lebt von diesen Arbeitskräften. Allerdings gibt es hier Arbeitnehmer, die diese Tätigkeiten nur nebenberuflich zumeist als 450-Euro-Kraft verrichten. Ausgebildete Servicekräfte arbeiten zumeist in Hotels, sozialen Einrichtungen oder Privathaushalten. Diese erhalten ihren Verdienst in aller Regel als Gehalt und nicht pro Stunde geleisteter Arbeit.

Die Servicekraft - Anforderungen und Aufgaben 

  • Die Anforderungen an eine Servicekraft sind recht hoch. Die Sorgfalt, beispielsweise, wenn Abrechnungen oder Bestellungen zu tätigen sind, sind ebenso wichtig wie eine gute Teamfähigkeit. Eine Servicekraft hat oftmals Kundenkontakt und muss deshalb über gute Kontaktfähigkeiten verfügen. Da auch Kassiertätigkeiten ausgeführt werden müssen, sollten Sie gute Mathematikkenntnisse besitzen. Vorausgesetzt werden auch sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, da viele Servicekräfte mit ausländischen Gästen Kontakt haben.
  • Es ist ein großes Aufgabengebiet, das Sie als Servicekraft zu bewältigen haben. Nicht nur Serviertätigkeiten, sondern auch beispielsweise Hilfe bei der Speisenzubereitung gehört dazu. Buffetdienste, Bardienste und die Sauberkeit der Gasträume gehören ebenso zu den Aufgaben wie das Eindecken von Tischen und der Empfang von Gästen. Auch beim Wareneinkauf werden Sie oftmals eingesetzt. Die Berufsbilder sind Servicekraft in Gaststätten und Hotels, Servicekraft für soziale Einrichtungen oder etwa Servicekraft für Events. Für Privathaushalte werden zusätzliche Kenntnisse in Hauswirtschaft notwendig. Des Weiteren gibt es die Servicekraft auf Passagierschiffen, wie etwa bei Kreuzfahrten. Dann gibt es noch das Berufsbild der Restaurantfachkraft.

Ausbildung und Verdienst pro Stunde 

  • Die Ausbildung erfolgt in Berufsfachschulen. Die Art der Ausbildung ist landesrechtlich unterschiedlich geregelt. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre.
  • Der Unterschied zwischen einer Servicekraft und einer Restaurantfachkraft ist das Aufgabenfeld. Eine Servicekraft  konzentriert sich auf den Empfang, die Bedienung der Gäste sowie das Eindecken des Gastraumes. Die Restaurantfachkraft erlernt den gesamten betrieblichen und wirtschaftlichen Ablauf eines Restaurants. Für eine Servicekraft, die überwiegend mit der Bedienung der Gäste betraut ist, ist ein Quereinstieg als Restaurantfachkraft mit entsprechender Schulausbildung möglich.
  • Während der Ausbildung wird Ihnen keinerlei Vergütung bezahlt. Dies bedeutet, dass Sie die Ausbildung selbst finanzieren müssen. Es kann vorkommen, dass an einigen Schulen Aufnahmegebühren, Schulgeld und Prüfungsgebühren erhoben werden.
  • Die durchschnittlichen Einstiegsgehälter betragen beispielsweise in Berlin circa 1.500 € brutto und in Bayern circa 1.300 € brutto. Bei der Arbeitszeit kann eine 40-Stunden-Woche durchaus realistisch sein. Daraus ergäbe sich dann ein Verdienst pro Stunde von circa 9,38 € beziehungsweise 8,13 € brutto. (Stand 2013)
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