Falls Ihnen Ihr derzeitiger Beruf keine Freude mehr bereitet, können Sie natürlich auch eine Umschulung zum Immobilienmakler in Erwägung ziehen. Das ist aber nicht immer so ganz einfach. Deshalb müssen Sie sehr ehrgeizig sein, um dieses Ziel zu erreichen.

So könnte eine Umschulung klappen

  • Eine Umschulung zu einem anderen Beruf können Sie grundsätzlich nur dann machen, wenn Sie bereits einen Berufsabschluss haben. Falls Sie sich für den Beruf des Kaufmanns für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, umgangssprachlich gern als Immobilienmakler bezeichnet, entscheidend ist eine vorherige Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf von Vorteil.
  • Sollten Sie in einem Beruf arbeiten, der Ihnen keinen Spaß mehr macht, haben Sie die Möglichkeit, ein Fernstudium anzufangen. Dann können Sie sich in Ihrer Freizeit beruflich weiter qualifizieren. Dabei fallen aber mitunter sehr hohe Gebühren an.
  • Wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, bezahlt Ihnen eventuell Ihre Rentenversicherung eine Umschulung zum Immobilienmakler oder einem anderen Beruf.
  • Bei einer länger währenden Arbeitslosigkeit werden Ihnen mitunter auch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen angeboten. Diese sollten Sie dann unbedingt annehmen.

Als Immobilienmakler erfolgreich arbeiten

  • Nach einer Umschulung zum Immobilienmakler tun sich Ihnen völlig neue berufliche Perspektiven auf. Zunächst kann es für Sie aber etwas schwer werden, in diesem hart umkämpften Markt Fuß zu fassen. Dazu benötigen Sie sehr viel Ehrgeiz.
  • In dem Beruf werden Sie sehr viel Kontakt mit anderen Menschen haben. Deshalb sollten Sie sich nur dann für den Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft entscheiden, wenn Sie über ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit verfügen.
  • Des Weiteren ist es sehr wichtig, dass Sie sich durch gelegentliche Misserfolge nicht gleich entmutigen lassen.

Auch dann, wenn Ihnen die Umschulung zum Immobilienmakler gut gelungen ist, müssen Sie sich kontinuierlich weiterbilden. Sie müssen stets auf dem neuesten Stand des Mietrechts, des Baurechts und allen anderen gesetzlichen Regelungen, die in der Immobilienbranche eine große Bedeutung haben, sein.