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Stresspusteln - was tun?

Die Haut ist der Spiegel der Seele – dieser Ausspruch kommt nicht von ungefähr. Neurodermitis und Schuppenflechte verschlimmern sich häufig bei Belastungen, bei starkem Stress leiden viele Menschen unter den sogenannten Stresspusteln. Doch was können Sie tun, wenn sich in stressigen Phasen Pickel zeigen?

Ringelblume hilft bei Pusteln.
Ringelblume hilft bei Pusteln.

Was Sie benötigen:

  • Heilerde
  • Kamillentee
  • Medizinischer Honig
  • Ringelblumentinktur

Störende Stresspusteln lindern

  • Sie befinden sich immerhin schon auf dem richtigen Weg. Sie wissen, dass Ihre Pickel nicht ohne Grund entstehen, sondern Stresspusteln sind. Als Ursache haben Sie also den Stress erkannt. Wenn Sie aufgrund der Belastungen im Moment aber keine Zeit haben, den Stress zu lindern, müssen Sie akute Maßnahmen ergreifen.
  • Machen Sie sich aus Heilerde eine Maske. Mischen Sie sich dazu aus Heilerde mit Wasser vermengt einen sämigen Brei und tragen diesen auf die betroffenen Hautbereiche auf. Die Heilerde trocknet an und zieht währenddessen überflüssigen Talg aus der Haut. Um den Effekt der Maske zu verstärken, können Sie statt Wasser Kamillentee nehmen, der eine beruhigende Wirkung auf die Stresspusteln hat. Mit warmem Wasser waschen Sie nach einer viertel Stunde die Maske ab und cremen sich dann die trockene Haut ein.
  • Medizinischer Honig ist ebenfalls geeignet, um Ihre Pickel zu behandeln. Sie erhalten den Honig im Internet oder in Apotheken. Tragen Sie mit einem Wattestäbchen etwas Honig auf die Stresspusteln auf und lassen ihn wirken. Um den Tiegel nicht zu verunreinigen, nehmen Sie zum Dosieren immer einen Löffel oder ein Wattestäbchen.
  • Besorgen Sie sich Ringelblumentinktur. Diese verdünnen Sie mit Wasser und tragen sie dann mit einem Wattestäbchen auf. Die Ringelblume wirkt gut gegen Entzündungen und kann daher bei Pickeln helfen.
  • Mit Teebaumöl hingegen sollten Sie vorsichtig ein. Das Öl darf niemals pur auf die Haut aufgetragen werden, da es stark reizend ist. Wenn Sie es verwenden möchten, verdünnen Sie es mit Mandelöl und betupfen Sie dann ausschließlich den Pickel. Kommt das Teebaumöl auf gesunde Haut, können hier Hautirritationen entstehen.

Pickel durch Belastungen vermeiden

  • Wenn Ihre akute stressige Phase vorbei ist und Ihre Stresspusteln ebenfalls verschwunden sind, sollten Sie sich etwas Gedanken machen. Ihr Körper beziehungsweise Ihre Haut versucht Ihnen zu zeigen, dass die Belastung zu groß war. Hören Sie auf Ihren Körper.
  • Sie haben also zwei Möglichkeiten: Entweder nehmen die Belastungen ab, oder Sie lernen, besser damit umzugehen.
  • Nicht immer ist es einfach, Stress und Belastungen aus dem Alltag fernzuhalten. Vielleicht wissen Sie gar nicht genau, was Ihnen Sorgen bereitet.
  • Vielleicht können Sie einen Teil Ihrer beruflichen oder privaten Arbeit an Kollegen oder Familienmitglieder abgeben. Manchmal geschieht dies einfacher, als man denkt. Sie müssen sich nur trauen, zu fragen.
  • Haben Sie in Ihrer Freizeit viele Termine? Fragen Sie sich, wie viele davon wirklich notwendig sind neben Beruf und Familie.
  • Macht Sie Ihre Beziehung unglücklich? Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die angesprochen werden müssen, damit sich beide Parteien in der Beziehung wieder wohlfühlen.
  • Oder gibt es in Freundschaften Unausgesprochenes, Streit oder andere Dinge, die Ihnen Stress bereiten. Sprechen Sie es in einer ruhigen Minute an.
  • Alternativ können Sie Ihre Stresspusteln lindern, indem Sie eine Entspannungsmethode erlernen. Sie lernen, sich zu entspannen und Stress nicht mehr so stark an sich herankommen zu lassen. Der Stress wird dadurch zwar nicht weniger, Sie gehen aber anders damit um.

Ihre Haut wird es Ihnen danken!

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