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Stressblase - so helfen Sie Ihrer Katze bei Anzeichen dafür

Bestimmte Lebensumstände, aber auch eine Erkrankung können dazu führen, dass die Katze unter einer Stressblase leidet. Diese Situation ist nicht nur für Ihre Katze oft sehr anstrengend, sondern auch Sie als Katzenhalter werden gefordert.

Auch Katzen können unter einer Stressblase leiden.
Auch Katzen können unter einer Stressblase leiden.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Geduld
  • Zuwendung
  • Tierarzt
  • homöopathische Mittel

Auch wenn sich die Symptome der Stressblase in der Regel wieder von alleine zurückbilden, können Sie Ihrer Katze hilfreich zur Seite stehen. 

So helfen Sie der Katze bei einer Stressblase

Leidet Ihre Katze unter einer Stressblase, dann läuft das Tier plötzlich und sehr häufig zu der Katzentoilette. Oft hören Sie dann ein minutenlanges Scharren, und es dauert trotzdem nicht lange, bis die Katze schon wieder das Katzenklo aufsucht. Hierbei setzt die Katze in der Regel aber immer nur kleine Mengen Urin ab, und verspürt nicht den üblichen Druck auf der Blase wie gesunde Katzen, wenn diese zur Toilette müssen. 

  • Hilfreich und erleichternd kann es sein, wenn Sie innerhalb der Wohnung eine zweite Katzentoilette aufstellen. Auch wenn die Stressblase nicht durch eine Erkrankung ausgelöst wurde, kann die Katze sehr rasch auf das Klo müssen, und die Katzentoilette im Badezimmer könnte dann zu weit entfernt stehen.
  • Zudem sollten Sie versuchen, so viel Ruhe wie möglich in den Alltag zu bringen. Vermeiden Sie, wenn möglich, aufregende Feste und Autofahrten, da Ihre Katze dadurch zusätzlich unter Stress geraten kann. Falls es größere Veränderungen gab, kann die Stressblase auch dadurch ausgelöst worden sein, sodass sich die Symptome dann langsam wieder legen, sobald sich die Katze mit der neuen Situation vertraut gemacht hat. 

Medikamente gegen Stressblasen bei Katzen

Um eine ernsthafte Erkrankung bei Ihrer Katze auszuschließen, sollten Sie das Tier auf jeden Fall von einem Tierarzt untersuchen lassen. Denn sehr oft handelt es sich nicht um eine Stressblase, sondern um eine Entzündung der Blase. Dabei muss die Katze auch sehr häufig auf die Katzentoilette und setzt dort nur sehr kleine Mengen oder gar nur einen Tropfen Urin ab.

  • Die Symptome der Stressblase können Sie mit homöopathischen Mitteln behandeln. Gut bewährt bei Nieren- und Blasenbeschwerden hat sich das Mittel Berberis Cosmoplex, das Sie als Tropfen in der Apotheke bekommen. Zusätzlich können Sie der Katze noch mit einem Mittel gegen Stress helfen und so einen Teil der inneren Unruhe nehmen.
  • Relaxan ist ein Mittel, das Hunden und auch Katzen in verschiedenen Stresssituationen helfen kann. Es wirkt beruhigend, ohne dass die Tiere benommen sind, und kann auch bei einer Stressblase erfolgreich eingesetzt werden. 

Das richtige Futter für gestresste Katzen

  • Auch bei einer Stressblase wird der Urin immer noch über die Nieren und die Blase ausgeschieden. Und dies so oft, wie es bei einer gesunden Katze niemals der Fall sein wird. Das belastet nicht nur das Wohlbefinden Ihrer Katze, sondern auch die Nieren und die Blase werden mehr als normal beansprucht.
  • Deswegen sollten Sie darauf achten, dass das Tier während dieser Zeit ein schonendes und ausgewogenes Katzenfutter bekommt. Wenn Sie ein spezielles Diätfutter für nierenkranke Katzen wählen, dann wird Ihr Stubentiger mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, und die Nieren werden entlastet.

Versuchen Sie, viel Zeit mit der Katze zu verbringen, und reden Sie immer beruhigend auf das Tier ein. Die Symptome der Stressblase lassen sich mit viel Zeit, Zuwendung und dem richtigen Mittel wieder heilen.

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