Starke Kopfschmerzen ärztlich abklären lassen

  • Bei Migräne können die Kopfschmerzen zum Teil fast unerträglich werden. Hinzu kommen Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen sowie Bewegungsempfindlichkeit. Bei einigen Betroffenen kündigt sich ein Migräneanfall mit Seh- und/oder Sprachstörungen an. Tritt ein Migräneanfall zum ersten Mal auf und ist von Seh- und Sprachstörungen begleitet, gehen Sie unbedingt zum Hausarzt. Der Vorbote eines Schlaganfalls kann sich mit ähnlichen Symptomen bemerkbar machen.
  • Sind Ihnen die Abläufe Ihrer Migräne bekannt, machen Sie wahrscheinlich intuitiv das Richtige: Dunkeln Sie den Raum ab und legen Sie sich ins Bett, bis die Schmerzen nachlassen. Ihr Arzt kann Ihnen ein spezielles Migräneschmerzmittel verschreiben, wenn Sie die Schmerzen nicht ertragen.
  • Unter Spannungskopfschmerz leidet oft, wer ständig Stress und Überforderung ausgesetzt ist. Meistens äußert sich der Schmerz im Vorfeld durch eine verspannte Nacken- und Rückenmuskulatur, der dann über den Nacken zum Kopf wandert. Er wird als dumpf und drückend beschrieben. Sind Sie gestresst und haben in dieser Zeit häufig starke Kopfschmerzen, lassen Sie sich Massagen verschreiben, um die verspannte Muskulatur in Nacken und Rücken zu lockern. Massagen wirken allerdings nur kurzfristig, wenn Sie nichts an der Ursache ändern.
  • Können Sie dem Stress nicht aus dem Weg gehen, lernen Sie Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Wenn Sie diese regelmäßig in Ihren Tagesablauf einplanen, sind Sie insgesamt gelassener und die Kopfschmerzen reduzieren sich.
  • Auch ein Sonnenstich äußert sich mit starken Kopfschmerzen. Das Gesicht ist heiß und gerötet, eventuell kommt Übelkeit und Erbrechen hinzu. Gehen Sie auf jeden Fall in den Schatten und bitten Sie Ihre Begleitung, kaltes Wasser und ein paar Tücher zu organisieren und Ihnen auf den Kopf zu legen. Wenn die Beschwerden aufgrund der Sofortmaßnahmen nicht besser werden, suchen Sie einen Arzt auf.
  • Aufgrund von Liquorresorbtionsstörungen, Schwellungen im Gehirn und weiteren Ursachen kommt es zu einem erhöhten Hirndruck. Sollten Sie nach einem Sturz oder einer Krankheit - aber auch ohne erkennbare Ursache - bei sich zunehmende Kopfschmerzen verbunden mit Schwindel oder Übelkeit bemerken, suchen Sie Ihren Arzt auf, der weitere Maßnahmen einleitet. Oft steigern sich die Symptome über Monate; es gibt aber auch schnellere Verläufe. Wird die Ursache nicht beseitigt, steigt der Hirndruck stetig weiter.
  • Leiden Sie oder ein Bekannter plötzlich unter sehr starken Kopfschmerzen, die kaum auszuhalten sind und vor allem den Hinterkopf betreffen, sowie Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit, eventuell gefolgt von Bewusstlosigkeit, zögern Sie nicht und rufen den Notarzt! Vielleicht liegt eine akute Hirnblutung vor, die schnellst möglich notärztlich behandelt werden muss. 
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