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Schlaue Wörter für den Alltag – so glänzen Sie in Gesprächen

Wenn Sie sich gewählter ausdrücken möchten, helfen Ihnen einige schlaue Wörter für den Alltag dabei. Wichtig ist hierbei deren korrekter Einsatz. Dazu ist es wichtig, die richtige Bedeutung zu kennen. Hier erfahren Sie einige Ausdrücke, die Ihren Aussagen das gewisse Etwas verleihen.

Schlaue Wörter im Alltag machen Eindruck.
Schlaue Wörter im Alltag machen Eindruck.

Was Sie benötigen:

  • Eloquenz

Schlaue Wörter im Alltag richtig einsetzen

  • Adäquatheit wird meist als Adjektiv verwendet, also adäquat. Die genaue Bedeutung des Wortes lateinischen Ursprungs ist „angemessen“ oder „üblich“, wobei im Alltag eher die erste Bedeutung überwiegt. So können Sie etwa von adäquaten Mitteln oder einer adäquaten Lösung sprechen. Das Gegenteil ist „inadäquat“. Es wird beispielsweise für Ausdrücke wie inadäquate Unterbringung oder inadäquate Kleidung benutzen.
  • Zu schlauen Wörtern für den Alltag kann man auch den aus dem Griechischen stammenden Ausdruck Anachronismus zählen. Sie können ihn immer dann verwenden, wenn es um etwas geht, das sich nicht im zeitlich korrekten Zusammenhang befindet. Wenn Sie eine Dame von Welt sind, sagen Sie  nicht einfach, jemand sei ein Macho oder ein Chauvinist, wenn er von einem veralteten Frauenbild spricht, sondern sagen Sie einfach, dass er Anachronismen liebt, oder dass er anachronistisch denkt. Sie finden Anachronismen auch in der Kunst oder Filmen, wo diese gezielt eingesetzt werden. Tragen die Darsteller in einem Mel-Brooks-Film, der im frühen Mittelalter spielt, Sonnenbrillen und Armbanduhren, handelt es sich um einen solchen gezielten Einsatz.
  • Metrosexualität setzt sich aus zwei englischen Begriffen zusammen. „Metropolitan“ steht in diesem Zusammenhang für städtisch und „heterosexuell" für Männer nicht homosexueller Orientierung. Sie können damit oder dem Adjektiv „metrosexuell“ bestimmte männliche Verhaltensmuster oder den Lebensstil bezeichnen. Dieser in den 90er Jahren in Großbritannien aufgekommene Begriff steht heute für einen Typus Mann, dem, vorwiegend in großen Städten, viele traditionell als weiblich geltende Eigenschaften zugeschrieben werden, wie z. B. Schminke, Verwendung von Kosmetika, Kleidungsstil, Wahl von „unmännlichen“ Farben, etc. Sie können so als Mann punkten, wenn Sie verständnisvoll das Verhalten eines anderen Mannes nicht als „weibisch“ oder „schwul", sondern als metrosexuell bezeichnen. Als Frau können Sie Männer zu mehr Feinfühligkeit oder offenerem Verhalten ihrer „weiblichen Seite“ gegenüber ermutigen, wenn Sie auf die „moderne, männliche Metrosexualität“ hinweisen. Vielleicht bekommen Sie so Ihren Freund eher dazu, gemeinsam shoppen zu gehen oder ein Schönheitswochenende einzulegen.
  • Nonkonformistisch sind Sie, wenn Sie sich nicht um geltende, gesellschaftliche Normen und Konventionen scheren. So können Sie u. a. sagen, dass Sie den Mut zum Nonkonformismus von jemandem bewundern.
  • Wenn Sie sagen möchten, dass etwas veraltet ist, können Sie es auch als obsolet bezeichnen. Dieser aus dem Lateinischen stammende Begriff wird als Substantiv zu „Obsoleszenz“ gebraucht. So könnten Sie in einem Gespräch sagen, das Sie „diese vollkommen obsoleten Normen“ stören oder, dass Sie die „Obsoleszenz in Reinkultur“ z. B. auf die vollkommen veralteten Maschinen bei einem Schuster oder einer Druckerei bezogen, erstaunt.

Nicht zu viele intelligente Ausdrücke auf einmal benutzen

  • Seien Sie sparsam, wenn Sie schlaue Wörter für den Alltag benutzen. Da Sie nicht voraussetzen können, dass Ihre Gesprächspartner alle Ausdrücke kennen, sollte die Verwendung wohl dosiert sein, sonst werden Sie gegebenenfalls nicht mehr richtig verstanden.
  • Auch wenn Sie ziemlich sicher sind, sich in hochintelligenter Gesellschaft zu befinden, die alle Ausdrücke kennt, sollten Sie dennoch nicht zu viele „schlaue Wörter“ auf einmal benutzen. Die Gefahr dabei ist, dass das, was Sie sagen, zu hochgestochen oder aufgesetzt klingt.
  • Gut einsetzen können Sie die schlauen Wörter zum Beispiel im Kantinengespräch mit höhergestellten Kollegen, um sich zu profilieren.
  • Möchten Sie einen potenziellen Partner z. B. auf einer Vernissage beeindrucken bzw. in ein Gespräch verwickeln, passen Sie sich doch einfach dem Ambiente an und sprechen Sie „von der dem Thema des Bildes entsprechend angewandten, adäquaten künstlerischen Mitteln“ oder, dass Sie das Nonkonformistische an dem einen oder anderen Gemälde lieben.
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