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Rote Brustwarzen - das hilft beim Stillen

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Stillen beansprucht die Brustwarzen.
Stillen beansprucht die Brustwarzen.
Rote Brustwarzen können ein Zeichen für eine Entzündung sein, es könnte sich aber auch um eine Pilzinfektion handeln. Ein Arzt oder eine Hebamme sollte das auf jeden Fall sehen.

Was Sie benötigen

  • Lanolin
  • Stillhütchen
  • Johanniskrautöl
  • schwarzer Tee

Stillen kann die Brustwarzen sehr beanspruchen. Gerade in den ersten Wochen, wenn die Mutter noch nicht so viel Übung hat, kann es durch falsches Anlegen schnell zu einer Entzündung kommen. Hat das Baby erst einmal Zähne, können auch leichte Bisse des Babys die roten Brustwarzen verursachen.

So behandeln Sie die Brustwarzen

  • Legen Sie nach dem Stillen in schwarzen Tee getränkte Wattepads auf die Brustwarzen. Dadurch kann die Entzündung gelindert werden.
  • Reiben Sie die roten Brustwarzen nach jedem Stillen mit Lanolin ein. Dieses müssen Sie vor dem Stillen auch nicht abwischen.
  • Johanniskrautöl gerbt die Brustwarzen und macht sie unempfindlicher. Sie können es bedenkenlos mehrmals am Tag verwenden. Decken Sie die Brustwarzen aber ab, da das Johanniskrautöl die Kleidung verfärben kann.
  • Ideal ist es, die Brustwarzen nach dem Stillen mit etwas Muttermilch einzureiben. Sie wirkt entzündungshemmend und ist das beste Hausmittel.
  • Tragen Sie bei wunden Brustwarzen ein Stillhütchen, um die Brustwarzen zu entlasten.

Wenn die roten Brustwarzen nicht heilen

  • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hebamme. Es kann sein, dass Sie das Baby falsch anlegen und deshalb die Entzündung nicht weggeht.
  • Lassen Sie abklären, ob Sie eine Pilzinfektion haben. In diesem Fall müsste das Baby mitbehandelt werden.
  • Eine verstopfte Milchdrüse kann auch das Problem sein. Ob es so ist, kann Ihnen auch ein Arzt am besten sagen.
  • Sollten Sie zu den roten Brustwarzen auch noch Fieber bekommen, gehen Sie umgehend zu einem Arzt.

Rote Brustwarzen können beim Stillen dann ausgelöst werden, wenn die Brustwarzen zu sehr beansprucht werden. Im Grunde reicht es schon, wenn Sie das Baby ständig falsch anlegen.

helpster.de Autor:in
Miriam Zander
Miriam ZanderMiriam arbeitet in der Allgemeinmedizin und ist eine Expertin rund um Gesundheit. In ihrer Freizeit kocht und backt sie gerne für ihre Familie. Ihr kulinarisches Wissen und Können teilt sie in Essen & Trinken.
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