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Pflanzen gegen Katzen nutzen - so halten Sie sie natürlich fern

Katzen im Garten können zu einer Plage werden. Kaum hat man neue Beete angelegt, nutzen sie diese als Toilette und manche Jungpflanze wird dabei zum Opfer der scharrenden Pfoten. Einige Pflanzen können gegen Katzen helfen.

Manche Pflanzen helfen gegen Katzen.
Manche Pflanzen helfen gegen Katzen.

Was Sie benötigen:

  • Weinraute
  • Duftgeranien
  • Verpiss-Dich-Pflanze

Pflanzen, die Mauz und Miez vertreiben

Allen Mitteln gegen Katzen im Garten, auch Pflanzen, die diese vertreiben sollen, ist eines gemeinsam: Sie helfen nur bedingt. Sandkästen müssen Sie trotzdem abdecken und frische Beete sollten Sie zusätzlich schützen. Diese Pflanzen sind nützlich gegen Katzen:

  • Ruta graveolens besser bekannt als Garten- oder Weinraute ist eine Pflanze, die Katzen nicht mögen. Sie halten aber Katzen nur in der näheren Umgebung der Pflanze fern. Schon wenige Meter neben der Pflanze stören Katzen sich nicht daran.
  • Pflanzen, die nach Zitrusöl oder Menthol riechen, mögen Katzen auch nicht. Zitronenmelisse oder Duftgeranien können gegen Katzen helfen.
  • Stark beworben wird die Coleus canina Hybr. auch als Coleus canina Lamiaceae angeboten. Der englische Name "Scardy Cat!"-Plant oder "SCARDY CAT"-Plant auch "Dog's Gone!"-Plant oder "DOG'S GONE"-Plant und der deutsche Name  "Verpiss-Dich"-Pflanze weißt deutlich auf die Eigenschaften hin. Die Namen sind alles eingetragene Markenbezeichnungen. Die Pflanze wird von Hunden, Kaninchen, Mardern und  Katzen gemieden. Aber auch hier gilt, mit einer kleinen Pflanze dieser Art werden Sie keine Katzen fernhalten. Sie müssen schon einen Ring der Pflanze um das Beet setzen.

Baldrian und Katzenminze bewirken das Gegenteil, diese Pflanzen ziehen Katzen magisch an. Wenn Sie Katzen aus dem Garten vertreiben wollen, sollten Sie diese Pflanzen nicht anbauen.

Katzen wirkungsvoll vertreiben

  • Mit den Pflanzen alleine werden Sie es kaum schaffen, Sie müssen insgesamt es für die Katze etwas ungemütlicher machen. Ein Rasensprenger, der in unregelmäßigen Abständen kurz angeht, kann eine sehr gute Wirkung zeigen.
  • Geht es darum, dass Sie Beete vor Katzenkot zu schützen bzw. wenn Sie verhindern wollen, dass Katzen sich in Jungpflanzen niederlassen, sollten Sie diese mit Coleus canina umpflanzen und zusätzlich Mulch aufbringen. Das verdirbt Katzen den Spaß an den Beeten. Auch ein paar Tannenzweige auf den Beeten helfen gut gegen Katzen. Ein ungemütliches Lager und der strenge Geruch der Pflanzen, da zieht Miez doch lieber weiter.
  • Zweckmäßig ist es auch, wenn Sie nicht den ganzen Garten gegen Katzen schützen, sondern nur die Beete, in denen Sie etwas gegen Katzen haben. Dort pflanzen Sie recht dicht einen Ring der abschreckenden Pflanzen und in anderen Beeten dürfen die Katzen sich tummeln. So sind Katzen eher geneigt sich von den Beeten, in sie nicht sollen, fernzuhalten.

Aber der Sandkasten für die Kleinen muss trotzdem immer abgedeckt werden, denn keine Pflanze wird so gut gegen Katzen helfen, dass diese nicht in den Sandkasten gehen.

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