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Mit freundlichem Gruß - so gestalten Sie Verabschiedungen im Brief kreativ

Die altgediente Grußfloskel „Mit freundlichem Gruß“ findet man auch heute noch in zahllosen Briefen. Dabei muss nicht jede Verabschiedung in Brief oder E-Mail so „abgetragen“, wenig aussagekräftig und unkreativ sein.

Mit einem individuellen, kreativen Gruß kommt Ihr Brief besser an.
Mit einem individuellen, kreativen Gruß kommt Ihr Brief besser an.

“Mit freundlichem Gruß”? - Gestalten Sie Ihre Grußformel individuell

  • Sie müssen nicht jeden Brief oder jede E-Mail mit der gleichen neutralen und oftmals langweiligen Grußformel abschließen. Gehen Sie doch individuell auf den Empfänger, den Inhalt Ihres Briefes oder das aktuelle Tagesgeschehen ein.
  • Wenn Sie eine persönliche Verbindung zum Empfänger haben, wäre „Mit herzlichem Gruß“, um diese Beziehung auch zu betonen, schon allemal besser. Aber auch das ist nicht wirklich kreativ.
  • Briefe an Arbeits- oder Fachkollegen kann man beispielsweise auch „mit kollegialen Grüßen“ beschließen. „Mit schachlichen Grüßen“ verabschiedet man sich unter Schachfreunden.
  • Wie gefällt Ihnen „Aus (Hamburg an der Elbe/Ort) grüßt“ oder, mit Bezug auf das aktuelle Wetter, „Mit herzlichen Grüßen aus dem (beispielsweise sonnigen, völlig verregneten, weihnachtlich verschneiten etc.) (Ort)“?
  • Sie können Ihre persönliche Grußformel auch thematisch dem Inhalt Ihres Schreibens anpassen, beispielsweise „Mit sportlichen Grüßen“, „Kreative Grüße“, „Weihnachtliche Grüße“ oder auch gewürzt mit etwas Wortwitz „Windige Grüße“, wenn bei Ihnen gerade ein Sturm tobt und Sie dies im Schreiben kurz erwähnt haben.
  • Selbst in formellen Bewerbungsschreiben machen Sie beispielsweise mit „Auf ein Gespräch mit Ihnen freut sich …“ einen besseren Eindruck, als mit einer neutralen, aber nichtssagenden Floskel, wie "Mit freundlichen Grüßen". Bei solchen Schreiben dürfen Sie es mit der Kreativität jedoch auch nicht übertreiben.
  • Sie müssen nicht zwangsläufig grüßen - Sie dürfen auch wünschen, zum Beispiel so: „Bis dahin eine gute Zeit wünscht…“, „Eine erfolgreiche Woche wünscht…“, „Ein erholsames Wochenende“, „Einen wunderbaren Urlaub“ oder „Mit den besten Wünschen für …(Projekt, Termin etc.)“.
  • Absehen sollten Sie von Abkürzungen wie „MfG“, „LG“ oder Ähnlichen - auch in E-Mails. Solche Fragmente vermitteln statt Wertschätzung eher eine unfreundliche Herabsetzung Ihres Briefpartners, im Sinne von „für Sie nehme ich mir nicht ein Mal die Zeit, die ohnehin nichtssagende, unpersönliche Grußformel auszuschreiben“.

In diesem Sinne, ideenreiche Grüße!

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