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LKW-Zulassung - darauf sollten Sie achten

LKW-Fahrzeuge werden vom Gesetzgeber hinsichtlich Bauart und Einsatzzweck genau definiert. Auf dieser Grundlage entscheiden Behörden, ob ein Fahrzeug die PKW- oder die LKW-Zulassung erhält.

Ein Traum von einem Truck
Ein Traum von einem Truck

Was Sie benötigen:

  • Personalausweis oder
  • Reisepass mit Meldebestätigung
  • Haftpflichtversicherungsnachweis
  • Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein (alt)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I und II (neu)
  • TÜV-Bescheinigung
  • Bankverbindung
  • Kaufvertrag/Eigentumsnachweis
  • Gewerbeanmeldung
  • Vollmacht bei nicht persönlicher Zulassung

Eine jeweilige Zulassung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Erhebung von Kfz-Steuern und auf die Höhe einer Versicherungsprämie. Ein LKW-Fahrzeughalter kann mit niedrigen Steuern rechnen. Dafür fallen unter Umständen hohe Versicherungskosten an.

LKW-Zulassung bei der Zulassungsbehörde am Hauptwohnsitz

  • Die Formalitäten der Zulassung eines LKW unterscheidet sich nur unwesentlich von der PKW-Zulassung. Sie benötigen bei der LKW-Zulassung vor allem die geforderten Dokumente. Erst wenn Sie der Zulassungsstelle alle Papiere korrekt vorlegen können, erhalten Sie Gelegenheit, Ihren LKW wie gewünscht zuzulassen.
  • Vor dem Gang zur Zulassungsstelle prüfen Sie, inwieweit Sie die gesetzlichen Bedingungen für eine LKW-Zulassung erfüllen. Unter Umständen werden weder VW-Busse noch Campingmobile als LKW-Fahrzeuge zugelassen.
  • Bevor Sie einen PKW für eine LKW-Zulassung umrüsten, wenden Sie sich an den TÜV oder die Zulassungsbehörde. Klären Sie, ob das in Ihrem Fall möglich ist und welche Bedingungen Sie erfüllen müssen.
  • Prüfen Sie, was sich bei Steuern und Versicherungsbeiträgen ändert und ob das überhaupt einen Vorteil darstellt. 

Diese Dokumente verlangt die Zulassungsstelle

  • Sie legen den Kaufvertrag, die alten (Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief) oder bereits neuen (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) Fahrzeugpapiere sowie eine TÜV-Bestätigung vor.
  • Die Versicherungsbestätigung eines Haftpflichtversicherer darf keinesfalls fehlen.
  • Da die Behörde auf eine bargeldlose Begleichung von Kfz-Steuern besteht, brauchen Sie ein Konto, wo fällige Steuerbeträge abgebucht werden können.
  • Wenn Sie Ihren Lastkraftwagen gewerblich nutzen, wird die Zulassungsstelle auch nach Ihrem Gewerbeschein fragen.

Die zeitliche Dauer einer Anmeldung unterscheidet sich nicht von der einer PKW-Zulassung. Haben Sie alle erforderlichen Papiere vorgelegt, ist die LKW-Zulassung ein rein bürokratischer Akt, der dank Computer und Internet in kurzer Zeit über die Bühne geht. 

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