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Leuchtstofflampe - so bekommen Sie ein angenehmes Licht

Leuchtstofflampen sind sogenannte Niederdruck-Gasentladungsröhren oder, besser gesagt, Metalldampflampen. Solche Lampen haben eine hohe Lichtausbeute und können nicht nur in bunten Farben strahlen, sondern auch verschieden gefärbtes Weiß erzeugen.

Welche Lampe ist die richtige?
Welche Lampe ist die richtige?

Angenehmes Licht mit Leuchtstofflampen

Der Name Leuchtstofflampe rührt daher, dass diese Lampen von innen mit einem Stoff beschichtet sind, der im sichtbaren Bereich leuchtet, wenn er mit UV-Licht bestrahlt wird. Das erhöht nicht nur die Lichtausbeute, sondern unterdrückt auch 100 HZ-Flimmern, indem nachleuchtende Stoffe verwendet werden. Dieser Leuchtstoff ermöglicht es, verschiedene Arten von Licht zu erzeugen.

  • Anders als Glühlampen können Leuchtstoffröhren Licht in jeder Farbe erzeugen. Um verschiedene Weißtöne zu erreichen, werden verschiedene Leuchtstoffe auf die Röhre aufgetragen. Dabei werden heute oft Stoffkombinationen verwendet, die in verschiedenen Farben leuchten und zusammen ein weißes Licht erzeugen. Übliche Weißtöne sind Warmweiß (warm white), Kaltweiß (cool white) und Tageslichtweiß (day light).
  • Wenn Sie den Raum außerdem noch mit Glühlampen erhellen, sollten Sie warmweiße Leuchtstofflampen verwenden, wenn zusätzlich Tageslicht einfällt, ist Kaltweiß oder Tageslichtweiß angenehmer.
  • Die genannten Farben von Weiß sind Kenngrößen. Merken Sie sich folgende Zusammenhänge: Warmweiß wird mit "ww" gekennzeichnet und hat eine Farbtemperatur von unter 3300 K. Das Licht kann als gelblich weiß beschrieben werden und gilt als gemütlich und behaglich. Neutralweiß wird mit "nw" gekennzeichnet (3300 bis 5300 K), das Licht ist weiß. Wenn Sie eine kühle, sachliche Atmosphäre wünschen, sollten Sie sich für dieses Licht entscheiden. Falls Sie unverfälschte Farben wünschen, dann ist Tageslichtweiß (tw) mit über 5300 K die beste Wahl für die Leuchtstofflampe.
  • Bedenken Sie immer, dass es auf den Einsatz der Leuchtstofflampe ankommt. Gelbes, warmes Licht oder kaltes Licht verfälscht die Farben und ist zum Beispiel in einer Küche nicht gut einzusetzen, weil so die Qualität frischer Lebensmittel oft nicht zu erkennen ist. Arbeitsplätze, an denen es auf das gute Erkennen von Farben ankommt, sollten grundsätzlich nur mit Tageslichtweiß bestrahlt werden.
  • Oft geht probieren über studieren und ein Testlauf über ein paar Tage gibt endgültig Aufschluss darüber, welches Weiß das für Sie beste ist.

Ältere Leuchtstofflampen werden immer dunkler, weil der Leuchtstoff im Laufe der Zeit die Eigenschaft verliert, bei UV-Licht zu strahlen. Das verändert die Lichtfarbe erheblich. Achten Sie auf die angegebene Lebensdauer der Leuchtstofflampe und notieren Sie sich das Datum des Einbaus sowie die ungefähre tägliche Betriebszeit und tauschen die Leuchtstofflampe aus, wenn die Lebensdauer vorüber ist. Das ist wichtig, weil Sie die Veränderungen in der Lichtfarbe nicht wahrnehmen, das Licht aber immer schlechter wird. Das führt zu Ermüdungen und Kopfschmerzen.

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