Was Sie benötigen:
  • Maßband
  • Stoff
  • Nähmaschine
  • Schere

Maße für die Küchengardine nehmen

Bevor Sie eine Küchengardine nähen können, sollten Sie sich genau überlegen, wie diese aussehen sollte.

  1. Dazu sollten Sie sich Gedanken zum Stoff machen, aber auch zur Art und Weise, wie Sie diese befestigen wollen.
  2. Sind Sie sich darüber im Klaren, messen Sie Ihr Fenster aus, vor der die Küchengardine hängen soll.
  3. Machen Sie nun auch noch eine Kontrollmessung, damit nachher auch alles gut passt.
  4. Ergänzen Sie Ihre Maße nach unten und an den Seiten um jeweils etwa 2 cm für die Nahtzugaben. Oben benötigen Sie für eine Gardine mit Tunnelzug 3 cm für eine dünne Gardinenstange im Fenster oder etwa 10 cm Nahtzugabe für eine dicke Gardinenstange aus Holz.

Wollen Sie eine Küchengardine nähen, die in Falten liegt, benötigen Sie mindestens doppelt bis dreimal so viel Stoff in der Breite, jedoch nicht in der Länge.

Eine Gardine mit Tunnelzug nähen

  1. Kaufen Sie sich einen schönen Stoff für Ihre Küchengardine. Beachten Sie, dass farbige Stoffe ausbleichen können. Achten Sie auch darauf, wie der Stoff liegt. Manche Muster können Sie nicht einfach horizontal verwenden, wenn sie vertikal liegen.
  2. Schneiden Sie die Gardine aus dem Stoff zurecht entsprechend der Maße, die Sie vorher genommen haben.
  3. Falten Sie zuerst die untere Kante doppelt jeweils 1 cm nach innen um, stecken sie mit Stecknadeln fest und nähen sie mit einem einfachen Steppstich fest.
  4. Nun falten Sie die rechte und die linke Seite auf die gleiche Weise um, stecken sie fest und nähen sie mit einem Steppstich fest.
  5. Klappen Sie nun die obere Seite Ihrer Küchengardine einmal etwa 1 cm nach innen um und dann noch einmal etwa 2 cm.
  6. Stecken Sie auch dies mit Stecknadeln fest.
  7. Steppen Sie die umgebogene Kante knappkantig auf dem Stoff fest, entsteht der Tunnelzug.
  8. Durch den Tunnelzug können Sie Ihre Küchengardine aufhängen.