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Ich bin traurig und weiß nicht, warum - so gehen Sie mit Gefühlen um

Sich manchmal traurig zu fühlen ist menschlich. Wenn Sie sich aber ständig sagen: "Ich bin traurig und weiß nicht, warum" gibt es gute Möglichkeiten, diese Traurigkeit zu hinterfragen.

Warum sind Sie ständig traurig?
Warum sind Sie ständig traurig?

Traurig und keine Ahnung, warum

  • Grundsätzlich gehört es zum Leben dazu, auch einmal traurig zu sein. Das ist nicht krankhaft, sondern sagt nur aus, dass Sie sich mit einer schwierigen Situation auseinandersetzen und damit auch mit Ihren Gefühlen. Manchmal weiß man nicht, warum man traurig ist. Obwohl es immer einen Grund dafür gibt, der aber nicht immer greifbar ist. Sie dürfen ruhig zwischendurch mal zu sich sagen: "Ich bin traurig und weiß nicht, warum."
  • Die Stimmung ist bei der Traurigkeit gedrückt, man hat keinen Antrieb mehr und ist erschöpft. Manchmal treten auch die sogenannten somatischen Beschwerden auf, wie beispielsweise Magenprobleme.
  • Überlegen Sie einmal, wann Sie traurig sind und ob diese Traurigkeit lange anhält. Wenn es so ist, dass sie unbegründet auftritt und auch noch längere Zeit andauert, sollten Sie zu Ihrem Hausarzt gehen. Er wird mit Ihnen besprechen, ob die Vorstellung bei einem Psychiater notwendig ist.
  • Schreiben Sie alles auf, was Ihnen zu Ihrer Traurigkeit auffällt. Wenn Sie sich eingehend mit Ihren Gefühlen befassen, fällt es Ihnen leichter herauszufinden, woran es liegt, dass Sie traurig sind und nicht wissen warum.
  • Manchmal ist es eine Kleinigkeit, die Ihnen vielleicht erst gar nicht einfällt. Vielleicht liegt die Ursache schon etwas länger zurück, dass Sie sich deshalb vielleicht nicht daran erinnern können. Die Psyche ist unergründlich und sagt uns, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Der Grund ist dann erst mal nicht auffindbar.
  • Unter der Traurigkeit können sich auch Krankheiten verbergen. Alleine deshalb sollten Sie zu einem Arzt gehen. Es können beispielsweise die Wechseljahre sein oder eine Schilddrüsenerkrankung.
  • Nicht immer ist es nötig, dass man in Therapie muss, wenn man traurig ist. Manchmal helfen auch Gespräche mit Freunden oder, dass man einfach nur mal getröstet wird. Sprechen Sie über Ihre Gefühle. Das hilft, um sich klar zu werden und Sie werden sich danach besser fühlen.
  • Im Winter fehlt manchmal das Licht, was uns in schlechte Stimmung bringt. Gehen Sie zwischendurch an die frische Luft und gönnen Sie Ihrem Gehirn viel Sauerstoff.
  • Wenn Sie sich immer noch sagen: "Ich bin traurig und weiß nicht, warum", können Sie sich psychologische Unterstützung holen. Manchmal hilft eine Therapie. Die Krankenkasse wird Ihnen bei der Suche nach dem Therapeuten behilflich sein.
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