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Hypokrit - mit dem "Heuchler-Typen" umgehen

Sie werden dem Hypokrit bestimmt schon mal begegnet sein. Er lauert überall, ist aber nicht immer zu durchschauen. Falls Ihnen einer auffällt, gibt es ein paar gute Tricks, mit ihm zuzugehen.

Heuchler gibt es überall.
Heuchler gibt es überall. © Uwe_Duwald / Pixelio

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Der Hypokrit ist ein "Scheinheiliger"

Sie haben ihn bestimmt schon einmal kennengelernt: Den Hypokrit. Er ist moralisch negativ besetzt in seinem Verhalten und gibt nach außen ein anderes Bild ab.

  • Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von einem Theologen, Friedrich Kirchner, der Hypokrit als selbstsüchtig interpretiert.
  • Der Heuchler spielt etwas vor. Am liebsten stellt er sich natürlich wesentlich besser dar, als er überhaupt ist. Was bezweckt er damit?
  • Natürlich möchte er anderen gefallen. Vor allen Dingen denjenigen, die wirklich besser dran sind als er. Nach außen hin hat er bei Freunden eine gute berufliche Position beispielsweise als Gruppenleiter. In Wirklichkeit ist er aber Lagerist. Nicht, dass dies ein schlechter Beruf ist - für den Heuchler aber zu wenig.
  • Er möchte daraus für sich einen Gewinn ziehen und bleibt meist bei seinem falschen Selbstbild. In der Regel werden auch Verhaltensformen von anderen gefordert, die von ihm nicht eingehalten werden. Beispiel: Er raucht nur zu Hause und heimlich und nach außen kann er nicht verstehen, wie jemand eine Zigarette überhaupt anpacken kann.

So gehen Sie mit einem Heuchler um

  • Sobald sich der Hypokrit in Widersprüche verwickelt, wissen Sie Bescheid. Sie werden irgendwann auch die Doppelmoral erkennen und die Scheinheiligkeit. Spätestens dann, wenn Sie ihn beim Rauchen erwischen. Wie sollten Sie sich verhalten?
  • Es kommt immer darauf an, wie Sie zu der Person stehen. Arbeiten Sie mit ihr, sollten Sie nur noch freundlich aber distanziert sein. So verschwenden Sie wenig Energie, denn Sie müssen ja diese Person nicht mit nach Hause nehmen. 
  • Seien Sie vorsichtig: Der Hypokrit ist in der Regel weder loyal noch kollegial. Erzählen Sie am besten nicht so viel von sich. Nur so viel, wie Sie selbst vertreten können.
  • Ist diese Person in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, sollten Sie sie direkt darauf ansprechen. Sprechen Sie ruhig darüber, was Sie gesehen haben und wie Sie sie wahrnehmen. Dadurch kann die Wahrheit ans Licht kommen.
  • Ob Sie ihn in Ihrem Kreis weiter aufnehmen möchten, ist Ihnen überlassen. Menschen können sich ändern. Es kommt darauf an, wie sehr Sie verletzt worden sind.
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