Vom riesigen Funktelefon bis hin zum schlanken Smartphone - das Handy hat eine ziemliche Evolution durchlebt. Fast jeder hat es, doch nur die Wenigsten wissen, wer eigentlich der Erfinder des Handys ist. Und zugegeben, es ist auf den ersten Blick gar nicht ganz so leicht, es sicher sagen zu können.

Das erste kommerzielle Handy

  • 1983 brachte die Firma „Motorola“ das erste Handy auf den Markt. Dieses Mobiltelefon hatte den Namen „Dynatac 8000x“ und stand für die Abkürzung „Dynamic Adaptive Total Area Coverage“.
  • Dieses Handy wog knapp 800 g (zum Vergleich, heutige Smartphones wiegen oft nur ca. 100-200 g), es hatte die Maße 33 cm × 4,5 cm × 8,9 cm (Smartphones gibt es schon in 11,5 x 1,2 x 6 cm).
  • Das Dynatac 8000x kostete anfangs noch stolze 3.995 US-Dollar, was die Leute aber nicht davon abhielt, es zu kaufen. Und das sogar, obwohl es nur eine Akkulaufzeit von etwa einer Stunde besaß.

Der Erfinder des Mobiltelefons

  • 1973 startete Martin Cooper bei Motorola die Entwicklung des Handys. Ganze 10 Jahre dauerte es, bis das erste Mobiltelefon seine FCC-Zulassung bekam.
  • Martin Cooper arbeitete mit Raymond Samuel Tomlinson zusammen und so wurden beide Elektrotechnik-Ingenieure 2009 mit dem „Prinz-von-Asturien-Preis“ in der Kategorie „Wissenschaft und Forschung“ ausgezeichnet.
  • Trotz alledem wird auch ab und an der Motorola-Designer Rudy Krolopp als Erfinder des Handys genannt. Es scheint wohl so, als hätten hier mehrere Forscher das Mobiltelefon entwickelt und können daher gemeinsam als Erfinder oder auch „Väter“ des Handys bezeichnet werden.

Wer nun also als hauptsächlicher Erfinder zu nennen ist, ist nicht ganz klar. Feststeht, dass nur Martin Cooper und Raymond Samuel Tomlinson mit einem Preis hierfür ausgezeichnet wurden - wer sonst noch an der Entwicklung beteiligt war, wissen wohl nur die Beteiligten selbst.