Was Sie benötigen:
  • Bewegung
  • Schleifpapier
  • Essigessenz
  • Alkohol
  • Kochendes Wasser

Grundsätzliches zu Gummi

Nicht alles, was als Gummi bezeichnet wird, ist auch tatsächlich Gummi, das müssen Sie, wenn Sie ihn weich machen wollen wissen.

  • Das häufig auch als Gummi bezeichnete Weich-PVC verliert im Laufe der Zeit seine Weichmacher und wird spröde. Ist diese Art Gummi mal hart, kann nichts mehr helfen. Sie können aber das Verhärten verhindern, in dem Sie entsprechende Pflegeprodukte auftragen und die Teile vor UV-Licht schützen.
  • Echter Gummi, egal ob aus synthetischem Kautschuk oder Naturkautschuk enthält keine Weichmacher, seine Eigenschaften beruhen ausschließlich auf den speziellen Eigenschaften der Molekülketten des Kautschuks. Öle, Fette und Weichmacher für PVC zersetzen Gummi und machen es schmierig. Lediglich Silikonöle können Gummi pflegen, das heißt vor den schädlichen Auswirkungen von Luft und UV-Licht schützen. Da Gummi oft Wachse enthalten, die den Werkstoff vor den Schäden schützen, ist es wichtig, dass Gummiteile bewegt werden, um zu verhindern, dass die Wachse an der Oberfläche oxidieren und so eine Art Panzer bilden, der verhindert, das frische Wachse aus tieferen Schichten die verbrauchten ersetzen.

So machen Sie Latex wieder weich

  • Ist nur die Oberfläche verhärtet, können Sie das Gummi bewegen und mit Schleifpapier die verhärteten Schichten abtragen.
  • Mit einer 1:1-Mischung aus 38-%-iger Essigsäure (Essigessenz) und Alkohol bekommen Sie Gummi immer wieder weich, aber auf Kosten der Festigkeit. Sie können damit Transportrollen in Druckern oder Kopierern regenerieren oder auch Türdichtungen, aber zum Beispiel keine Autoreifen.
  • Reiben Sie je nach Einsatzzweck den Gummi, den Sie weich machen, wollen nur kurz mit der Mischung ab oder weichen ihn etwas darin ein. Der Gummi quillt auf und wird wieder elastisch, aber dabei auch weniger belastbar.
  • Ähnliches geschieht, wenn Sie Gummi kochen, auch dass macht ihn wieder weich.

Es gibt keine Möglichkeit Gummi weich zu machen und ihm seine Festigkeit zurück zu geben, Gummidichtungen, Einweckgummis, Hydraulikschläuche oder Autoreifen dürfen Sie nie regenerieren, Radiergummis, Knete oder Türdichtungen schon.