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Gichtglocke im Hochofen - Erklärung

Die Gichtglocke im Hochofen ist ein grundlegender Bestandteil im Hochofen. Wahrscheinlich fragen Sie sich, wozu diese Glocke nun eigentlich gut ist.

Die Gichtglocke gehörte früher zum Hochofen.
Die Gichtglocke gehörte früher zum Hochofen.

Gichtglocke – Erklärung der Komponente

Sie sollen in der Schule einen Vortrag über die Gichtglocke im Hochofen halten? Leider haben Sie keine Ahnung davon, was diese Glocke überhaupt ist und welche Funktion sie hat. Sobald Sie wissen, dass die Glocke zum Hochofen gehört, ist der Rest eigentlich ein Kinderspiel.

  • Die Glocke ist eine Komponente des Hochofens und dient zur Abdichtung. Sie besitzt eine Einfüllöffnung, über die die Rohstoffe dem Ofen zugeführt werden, die für den Prozess notwendig sind.
  • Sie dichtet den Ofen so ab, dass weder Staub noch Gase aus dem Ofen entweichen können. Sie fängt diese Stoffe so auf, dass sie weiter genutzt werden können.
  • Heute gibt es diese Glocke nicht mehr auf. Inzwischen wird ein Gichtverschluss ohne Glocke eingesetzt, da das Verfahren einfach zu kompliziert war.

Der Prozess im Hochofen

  • Die Gichtglocke im Hochofen besaß früher eine wichtige Funktion. Sie diente als Einfüllfilter und als Auffangbehälter für das entstehende Gichtgas. Dieses Gas entsteht beim Hochofenprozess.
  • Der Ofen wird mit einem Gemisch aus Kalk und mit Koks befüllt. Dadurch entsteht Schlacke, aus der flüssiges Roheisen hergestellt wird. Um die dafür notwendigen hohen Temperaturen von 1700 Grad bis 2000 Grad zu erhalten, wird mithilfe von Kompressoren Wind erzeugt.
  • Das beim Prozess entstehende Gas entweicht nach oben und wird gereinigt. Es wird in einem Gasometer gesammelt und später zur Stromerzeugung der Kompressoren verwendet. Es ist also ein Kreislauf vorhanden.
  • Das flüssige Roheisen verlässt am Ende des Hochofenprozesses den Ofen durch eine Öffnung. Es wird dann in Torpedopfannenwagen abtransportiert.
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