Für Erholungsphasen gibt es gesetzliche Regelungen

  • Das Bundesurlaubsgesetz schreibt die Mindestzahl der Urlaubstage fest, auf die ein Arbeitnehmer pro Jahr gesetzlichen Anspruch hat. Dieser Mindesturlaub darf jederzeit vom Arbeitgeber erhöht, jedoch nicht unterschritten werden.
  • Die gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubstage variieren, je nachdem wie alt Sie sind. So haben Jugendliche unter 18 Jahren mehr Urlaubstage und Jugendliche unter 16 Jahren noch mal ein paar Tage mehr Urlaub pro Jahr. Schwerbehinderte haben ebenfalls einen erhöhten Anspruch auf Erholungsurlaub.

Wie viele Urlaubstage Ihnen persönlich zustehen

  • Laut Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer pro Jahr Anspruch auf 24 Werktage Urlaub. Diese gesetzlichen Urlaubstage beziehen sich jedoch auf die Wochentage Montag bis Samstag. Das bedeutet, dass die 24 Urlaubstage nur dann gelten, wenn Sie von Montag bis Samstag arbeiten. Daraus ergibt sich ein Urlaub von vier Kalenderwochen.
  • Haben Sie nur eine Fünf-Tage-Woche, dann reduziert sich Ihr gesetzlicher Anspruch auf Erholungsurlaub. Um hier diesen Anspruch auszurechnen, müssen Sie die vier Wochen mit Ihren wöchentlichen Arbeitstagen multiplizieren. Somit kommen Sie auf 20 Tage Urlaub pro Jahr: vier Wochen mal fünf Arbeitstage.
  • Arbeiten Sie nur an vier oder drei Tagen pro Woche, dann müssen Sie ebenfalls die vier Wochen Urlaub mit Ihren Arbeitstagen multiplizieren.