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Die Nashi Birne - so bauen Sie dieses Obst im eigenen Garten an

Die Nashi Birne unterscheidet sich von heimischen Birnenarten dadurch, dass sie eine runde Form hat und eher wie ein Apfel aussieht. Sie hat eine etwas harte Schale, ihr Fruchtfleisch ist jedoch sehr saftig.

Nashi ist das japanische Wort für Birne.
Nashi ist das japanische Wort für Birne.

Die Nashi Birne für Ihren Garten

  • Die Nashi Birne blüht von Anfang April bis Anfang Mai mit weißen Blüten. Sie wächst mit bis zu einem halben Meter pro Jahr recht schnell und trägt an einem guten Standort reichlich Früchte. Hierbei brauchen Sie nicht lange auf die Ernte zu warten, denn sie trägt oft schon im zweiten Jahr die ersten Früchte. Die Erntezeit beginnt im August und dauert bis in den September an.
  • Die Nashi Birnen sind je nach Sorte gelb oder bronzefarben. Diese Früchte essen Sie am besten frisch vom Baum, denn sie lassen sich nur für etwa drei Wochen lagern.
  • Damit Ihr Baum Früchte trägt, benötigen Sie einen weiteren Birnbaum in der Nähe. Gut als Befruchter geeignet ist zum Beispiel die Williams Christbirne.
  • Damit aber nicht alle Früchte von Vögeln, Wespen und anderen Insekten, die diese Birnen sehr gern mögen, angefressen werden, kann es eventuell notwendig werden, dass Sie die Krone während der Zeit der Fruchtreife mit einem Netz schützen.

So pflanzen und pflegen Sie diesen Obstbaum

  • Eine Nashi Birne pflanzen Sie wie andere Obstbäume am besten in der laublosen Zeit, also von Oktober bis Ende April. Fragen Sie schon im Herbst in den Baumschulen nach, denn dann haben Sie die größte Auswahl.
  • Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz, wo genügend Platz ist, denn die Nashi Birne wird bis zu vier Meter hoch und ihre Krone fast genauso breit. Beim Boden ist dieser Baum nicht sonderlich anspruchsvoll, achten Sie aber darauf, dass er ausreichend feucht ist.
  • Graben Sie das Pflanzloch doppelt so breit und so tief, wie der Wurzelballen groß ist. Dadurch kann der junge Baum leicht neue Wurzeln bilden und gut anwachsen.
  • Achten Sie darauf, dass die Veredelungsstelle über dem Boden bleibt. Damit der Baum aufrecht wächst, binden Sie ihn gleich beim Pflanzen an einen Pfahl.
  • Denken Sie daran, Ihre Nashi Birne in der ersten Zeit regelmäßig zu gießen. Später hat sie lange Wurzeln gebildet und kann sich dann selbst versorgen.
  • Im Winter brauchen Sie sich keine Sorgen um Ihren Baum zu machen, denn die Nashi Birne ist gut winterhart.

Nashi ist übrigens das japanische Wort für Birne, obwohl dieser Baum seine Heimat eigentlich in China hat. Von dort hat er sich jedoch nach Japan und andere asiatische Länder verbreitet, wo er weiter gezüchtet wurde, sodass es heute hunderte verschiedener Sorten gibt.

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